Samstag, 20. August 2016

Polizeikontrolle Nr. 4

Ja, ich werde so selten von der Polizei angehalten, daß ich jedes mal darüber berichten kann. Die letzte Polizeikontrolle war am 6. Mai 2015, ist also schon über 15 Monate her

Ich war gestern auf der A3 unterwegs, auf dem Weg zur Arbeit, da überholte mich die Autobahnpolizei und schaltete ihr "Bitte folgen!" an. Das tat ich natürlich :D
Am Autobahnkreuz Kaiserberg ging es Richtung A40 und dann die erste Abfahrt runter in Richtung Zoo Duisburg / Straßen NRW.

Es waren gleich drei Polizisten! Nach dem üblichen Kontrollieren der Papiere kamen wir in ein nettes Gespräch rund um meinen Wagen - also so wie ich es schon von den anderen Kontrollen kannte: außerordentlich nett und locker!

Es kam dann noch eine Frau hinzu, die ein Foto von der Situation machen wollte... Bei der Gelegenheit fragte ich die Polizisten, ob ich denn auch ein Foto machen dürfte. Klaro! Also standen wir dann zu fünft auf der Straße und machten Fotos von meinem Auto, bzw. von der Situation:

Polizeikontrolle vor dem Gebäude von "Straßen NRW" in Duisburg

Es stellte sich dann heraus, daß diese Frau für die Facebook-Seite "Der Westen" (gehört zur Tageszeitung WAZ) arbeitet und so gab ich noch ein kleines Interview. Das Foto hat sie auf der entsprechenden Facebook-Seite veröffentlicht und ob da jetzt noch ein Bericht folgt (die hat mich viel gefragt und ne Menge aufgeschrieben), das weiß ich jetzt nicht... wenn ja, werde ich das natürlich hier im Blog verlinken!

Samstag, 30. Juli 2016

Große 90 x 60 cm Flagge mit Fahnenstange fürs Auto!

So, nach langer Zeit gibt es mal wieder eine große optische Veränderung am Saufen-CLK.

Zur Fußball-EM habe ich mir eine kleine, billige Fahne füs Auto besorgt. Diese klemmt man normalerweise an die Fenster, aber bei meinem Coupe ist das so nicht möglich - ich habe diese Flagge daher mit Kabelbindern an den Bierkästen montiert:


Die russische Flagge habe ich übrigens nicht, weil ich Russe bin oder weil ich für die russische Fußballmannschaft bin (interessiere mich gar nicht für Fußball!), sondern aus politischen Protest, weil es mir gar nicht gefällt, wie zur Zeit grundlos gegen Russland gehetzt wird und wie gerade die NATO (inkl. der Bundeswehr) an der russischen Grenze provoziert... Das nur mal kurz zur Erklärung ;)

Auf jeden Fall kam ich durch die kleine Flagge erst mal richtig auf den Geschmack und ich dachte über eine große Flagge nach...
Das "übliche" Format (wo es die größte Auswahl gibt) ist 150 x 90 cm, was für meine Zwecke dann aber doch zu groß gewesen wäre (generell aber auch machbar). Ich entschied mich für das zweitüblichste Format 90 x 60 cm, was im Gegensatz zu den Fußballfähnchen immerhin eine vier mal so große Fläche ist!

Die nötigen Teile findet man alle günstig im Baumarkt:
Eine stabile Edelstahlstange, passende Rohrschellen mit Gummieinlagen, Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Kabelbinder und zwei Karabinerhaken mit Schraubsicherung. Eine große Auswahl an Flaggen gibt es im Internet, zum Beispiel bei Amazon.

Die Montage:
Als erstes habe ich drei Löcher in die Bierkästen gebohrt und dort die Edelstahlstange mit den Rohrschellen fest verschraubt.
Jeweils oben und unten an der Stahlstange habe ich etwas Panzertape umwickelt, damit die Karabiner und Kabelbinder besseren Halt haben:


Die Konstruktion sieht zwar sehr gepfuscht aus, ist aber tatsächlich extrem stabil! Trotzdem kontrolliere ich natürlich regelmäßig die Fahnenstange und auch die gesamte Bierkästen-Konstruktion auf Stabilität.

Die fertige Konstruktion sieht dann so aus:


Durch die Karabinerhaken kann ich die Flaggen je nach Lust und Laune wechseln. Es gibt eine riesen Auswahl an Flaggen, nicht nur Nationalflaggen, sondern auch Spaßflaggen. Momentan habe ich vier Stück, wovon ich bereits zwei Stück öffentlich gezeigt habe - neben der russischen Flagge auch diese Bierflagge:


Die anderen zwei Flaggen werde ich demnächst auch mal fahren - bis dahin bleiben die noch geheim ;)

Zur Haltbarkeit:
Die kleinen Fußballfähnchen für die Fenster sind bis ca 80 - 100 km/h freigegeben. Bei höheren Geschwindigkeiten bricht meistens der Plastikmast. Da ich diese Flagge jedoch wesentlich stabiler an den Bierkästen montiert habe, hat die auch schon über 180 km/h ausgehalten.
Aber schon bei geringeren Geschwindigkeiten fangen die kleinen Flaggen an zu zerfleddern, weil sie an den Seiten nicht vernäht sind...
Die großen Flaggen sind an den Seiten doppelt vernäht - generell dürften die also höhere Geschwindigkeiten aushalten (auch schon bis etwa 170 km/h getestet), allerdings haben sich bei mir schon die ersten Nähte gelöst - diese kann man einfach selbst neu vernähen - wenn man das regelmäßig macht, gehe ich von einer langen Lebensdauer aus, auch bei hohen Geschwindigkeiten!
Die Edelstahlstange ist äußerst stabil und dürfte wohl ewig halten.

Zur Legalität:
Wie auch die Bierkästen, zählt diese Fahnenstange samt Fahne als Gepäck. Wichtig ist dabei, daß die Ladung gut gesichert ist, nicht abfallen kann, nicht die Sicht behindert und auch andere Fahrer nicht behindert - das ist bei mir alles gewährleistet!
Völlig im Gegensatz zu den kleinen Plastikfähnchen zur EM oder WM: Die sind illegal und werden nur geduldet!

Die kleine Fahne ist inzwischen demontiert.


Fazit: 
Die Materialkosten belaufen sich auf rund 10 Euro und eine Flagge bekommt man ab 3 Euro... Also wieder mal recht wenig Geld für einen großen Effekt :)

Montag, 11. Juli 2016

Fiat Tipo Kombi - Erlkönig erwischt

Am Samstag (09.07.2016) parkte neben mir ein Fiat Tipo Kombi Erlkönig.
Den neuen Fiat Tipo gibt es schon ne Weile als Viertürer und Fünftürer zu kaufen, der Kombi (dort schon ohne Tarnung zu sehen) ist neu und kommt erst demnächst auf den Markt.

Hier die Fotos, die ich gemacht habe:


 
 



Vom Innenraum konnte ich keine Fotos machen, die Sonne schien zu hell und die Scheibe hat reflektiert...

Ich finde den neuen Fiat Tipo optisch ganz gut, den Kombi finde ich von den drei Varianten am besten. Die Preise starten bei 13.990 Euro, was doch recht günstig ist - der vergleichbare VW Golf startet bei 17.850 Euro (hat dann aber 10 PS weniger und nur eine 5-Gang- statt 6-Gang-Schaltung).

Bei Wikipedia gibt es mehr Informationen zum Fiat Tipo.

Samstag, 2. Juli 2016

Wassereinbruch Mercedes CLK - Lösung!

Beim Mercedes CLK kommt es recht häufig vor, daß es im Fußraum des Beifahrers feucht bis naß wird.
Das ist auch mir vor einigen Monaten schon passiert: In Kurven hörte ich aus dem Bereich untere Windschutzscheibe/Beifahrerseite lautes Schwappen von Wasser und dann sah ich auch schon, wie das Wasser in den Fußraum des Beifahrers lief... und das nicht gerade wenig!!
Ich hatte noch Glück, daß keine Elektronik beschädigt wurde (was in dem Fall häufig passiert), sondern nur der Innenluftfilter/Pollenfilter kaputt war (bekommt man für rund 15-25 Euro).


Die Ursache:
Der Regen läuft an der Windschutzscheibe hinunter und wird über eine schwarze Plastikbox durch einen kleinen Ablauf abgeleitet. Da dort nicht nur Wasser, sondern auch Schmutz hinein gelangt, kann der Ablauf verstopfen. Das Wasser sammelt sich in der Box an und läuft irgendwann durch die Lüftung und durch den Pollenfilter ins Wageninnere.

Dort befindet sich die Auffangbox mit dem Ablauf (hinter dem Kasten der Klimaanlage).


Die Lösung:
Der Abfluss ist einigermaßen gut zu erreichen - es reicht, mit dem kleinen Finger etwas im Abfluss herum zu stochern, dann löst sich die Verstopfung und das herausfließende Wasser schwemmt die Verunreinigungen komplett heraus.
Man könnte auch eine dünne, lange Bürste verwenden (Shisha-Bürsten eignen sich dafür gut).

Hier ist der Ablauf gut zu erkennen.

Wenn man gerade dabei ist, sollte man auch die anderen Abläufe kontrollieren, welche sich unter den Seitenschwellern befinden:


Es gibt auch noch jeweils zwei Abläufe in den Türen:


Die sind auch schnell kontrolliert, aber die verstopfen beim CLK in der Regel nicht. Anders als bei anderen Fahrzeugen, wie zum Beispiel dem Dacia Sandero, wo dort regelmäßig die Lautsprecher geflutet werden (spreche da aus Erfahrung).


Fazit:
Die Abläufe sollte man ein bis zwei mal im Jahr kontrollieren, was wirklich schnell gemacht ist - das kann einem viel Ärger und hohe Kosten sparen! Das gilt generell für alle Automarken und Modelle.
Ich parke unter Birken, die besonders viele Verunreinigen verursachen, wie auf dem zweiten Foto gut zu erkennen ist. Wer in einer Garage oder unter einem Carport parkt, hat wohl weniger Probleme damit, sollte aber trotzdem ab und zu die Abläufe kontrollieren!

Donnerstag, 9. Juni 2016

Jetzt bestellen: Das große Ratten-Quartett

Schon im Mai 2015 kam ich auf die Idee, ein selbst gestaltetes Ratten-Quartett zu erstellen.
Die Grundlage sollte ein klassisches Autoquartett sein, aber eben mit Autos von Leuten aus der Ratten-Szene.
Zu erst präsentierte ich die Idee im "Fusselforum", wo wir uns gemeinsam Gedanken über das Layout machten.
Ein Jahr später, im Mai 2016, rührte ich dann noch mal die Werbetrommel auf meiner Facebook-Seite und dank der Werbeunterstützung von "RAT LOOK Germany"  konnte ich das Quartett im Juni 2016 endlich fertig stellen:

Das große Ratten-Quartett

Das Quartett kann zu folgenden Preisen bei mir bestellt werden:
Preis pro Quartett: 12 Euro
Porto- und Versandkosten: 2 Euro
Paypal-Gebühren: 0,62 Euro für ein Quartett, plus 0,23 Euro für jedes weitere Quartett

Also ein Quartett 14,62 Euro, zwei Quartette 26,85 Euro, drei Quartette 39,08 Euro...

Ich verdiene an diese, Quartett nichts, ich mache das nur aus Spaß an der Sache! Mit den genannten Preisen werden nur die tatsächlich anfallende Kosten gedeckt.

Zahlung per Paypal:
Zahlt einfach den korrekten Betrag an "info [at] saufkommando.de". Wenn Ihr als "Freunde/Bekannte" das Geld überweist, spart Ihr Euch die Paypal-Gebühren. Gebt unbedingt Eure Adresse im Betreff an (überweist man als Freund, wird die hinterlegte Adresse nicht angezeigt).

Zahlung per Banküberweisung:
Schickt mir eine Mail an "info [at] saufkommando.de" (oder nutzt das Formular unten auf der Seite) und ich teile Euch dann meine Bankverbindung mit. Bei einer Überweisung fallen natürlich keine Paypal-Gebühren an ;) Und auch hier bitte Eure Adresse im Betreff angeben!

Übersicht aller Karten. Zum vergrößern anklicken!


Noch mal Danke an alle, 
die Fotos und Daten ihrer Autos zur Verfügung gestellt haben!


Freitag, 27. Mai 2016

Schlieren und Flecken von der Windschutzscheibe entfernen

Ich habe schon lange Zeit mit "komischen Flecken" auf der Windschutzscheibe zu kämpfen. Ich hätte davon gerne ein Foto gemacht, aber das ist auf Fotos leider eh kaum zu erkennen...
Diese Flecken sieht man bei Trockenheit nicht, nur wenn es regnet und der Scheibenwischer an ist - dieser hinterläßt dann Schmieren und diese kleinen, halbdurchsichtigen Flecken.

Ich habe viele, viele Reinigungsmittel ausprobiert und die brachten keine Besserung.
Ich musste erst mal herausfinden, was das überhaupt für Flecken sind...
Die sehr wahrscheinliche Vermutung: Reste von billigen Scheibenwaschwasser und anderen Reinigungsmitteln, wie zum Beispiel auch Wachs aus der Waschstraße.
Also hartnäckige Wachse und Silikone, die sich seit Jahren dort ansammeln.

 Liqui Moly 1555, Elsterglanz und Regenabweiser

Da "normale" Reiniger nicht halfen, probierte ich ein paar "Wundermittel":

Elsterglanz für Kochfelder soll die Windschutzscheibe (und auch andere Teile, zum Beispiel aus Metall) angeblich super sauber bekommen. Ja, das stimmt so weit auch! Das Mittel funktioniert absolut hervorragend und alle Scheiben wurden super sauber!
Dazu wurde mir auch noch der Regenabweiser empfohlen, den ich direkt nach der Reinigung mit Elsterglanz aufgetragen habe.
Die halbdurchsichtigen Flecken waren so gut wie alle weg und der Regenabweiser funktionierte auch hervorragend - selbst bei Starkregen brauchte man keine Scheibenwischer, weil der Regen einfach so abperlte. Schaltete man jedoch den Scheibenwischer dazu (welcher übrigens neu war), kamen wieder ganz schlimme Schlieren und zwar noch viel schlimmer als vorher! Leider kann ich nicht sagen, ob das an Elsterglanz oder am Regenabweiser lag. Für die Seiten- und Heckscheiben jedoch sehr empfehlenswert!

Als nächstes probierte ich den Spezialreiniger Liqui Moly Typ 1555 "Silikon- und Wachs-Entferner". Wichtig bei diesem Reiniger: Man muß ihn mehrfach hintereinander anwenden! Mit dem Ergebnis war ich so weit auch zufrieden... Wieder weniger halbdurchsichtige Flecken und die Schlieren vom Elsterglanz oder Regenabweiser wurden auch entfernt. Prima!

Aber die Flecken waren noch nicht ganz weg... also suchte ich was "härteres":
Ich kaufte Silikonentferner und Aceton! Das sind starke Reinigungsmittel ohne irgendwelches Drumherum.
Einfach auf ein Tuch geben und die Scheibe ordentlich rubbeln... Ich habe erst Silikonentferner und dann Aceton genommen, aber die Reihenfolge ist wahrscheinlich egal. Vielleicht könnte man auch beide mischen und so einen Arbeitsgang sparen?

Silikonentferner und Aceton

Meine Scheibe ist nun auf jeden Fall sauber! Allerdings habe ich noch immer kleine Probleme mit Flecken und Schmieren, aber diese sind wirklich wesentlich besser geworden! Vielleicht verschwinden die auch noch, wenn ich die Reiniger noch öfter anwende.

Wichtig ist, daß man diese Flecken erst gar nicht entstehen lässt, was wohl mein größter Fehler war:
Das billige Winter-Scheibenwischwasser vom Lidl scheint der Hauptverursacher der Flecken zu sein. Da sollte man einfach ein paar Euro mehr ausgeben. Von anderen oft empfohlen und mehrfacher Testsieger ist "Sonax Extrem AntiFrost&KlarSicht Konzentrat" - das werde ich mir nächsten Winter mal holen.
Im Sommer geht das günstiger, mit dem "CW 1:100 Super Scheibenreiniger Konzentrat" - den nutze ich schon seit längerer Zeit und bin absolut zufrieden damit.
Außerdem sollte man darauf achten, daß man die Scheiben nach einer Autowäsche sofort mit einem geeigneten Reiniger behandelt. Auch die Scheibenwischblätter sollten gereinigt werden!

Fazit:
Liqui Moly 1555, Silikonentferner und Aceton reinigen die Windschutzscheibe super! Für die restlichen Scheiben eignet sich auch Elsterglanz und der Regenabweiser.
Flecken und Schmieren kann man direkt vermeiden, indem man ein hochwertiges Scheibenwischwasser verwendet und die Scheiben und Scheibenwischer direkt nach Autowäschen noch mal extra reinigt.
Und wenn gar nichts mehr geht: Eine neue Windschutzscheibe inkl. Einbau bieten viele Werkstätten (nicht Carglass, die sind wesentlich teurer!) schon ab 100 Euro an, für meinen CLK käme ich auf 215 Euro :D

Sonntag, 15. Mai 2016

Meine gesamte Fahrzeug-Historie seit 1998

Mich wundert es selbst, daß ich noch nie irgendwo alle meine Fahrzeuge aufgelistet habe... Das hole ich jetzt mal nach!

Die Zeiten, von wann bis wann ich das jeweilige Fahrzeug hatte, musste ich größtenteils mühselig im Internet nachforschen (alte Forenbeiträge, alte Blogeinträge usw.), weil ich für die älteren Fahrzeuge keine Unterlagen mehr habe und ich mich auch nicht mehr genau erinnere. Daten bei denen ich mir nicht ganz so sicher bin, sind mit "ca." angegeben. Insgesamt stimmen die Daten aber recht genau.


Suzuki GZ 125 Marauder (09/1998 - keine Ahnung):
Mein aller erstes Fahrzeug war ein Motorrad - eine Suzuki GZ 125, welche ich nagelneu vom Händler kaufte. Ich glaub sie kostete etwa 5500 DM. Mit dem Motorrad war ich als 17 Jähriger fast so was wie ein Held, denn die anderen Kollegen hatten "nur" 25er Mofas oder 50er Roller, wenn überhaupt.

So sah meine Marauder auch aus, allerdings habe ich kein originales Foto zur Hand!
Bildquelle: www.wikipedia.org
Meine Marauder war auf 80 km/h gedrosselt, weil ich noch keine 18 Jahre alt war, hatte zusätzlich eine Sissybar (kleine Rückenlehne für den Mitfahrer) und Ledertaschen.
Ich war mit dem Motorrad lange Zeit sehr zufrieden, sie fuhr sehr schön, war zuverlässig und hat optisch ordentlich was her gemacht. Wie lang ich die gefahren habe... ich hab echt keine Ahnung! Erinnere mich einfach nicht :( Es waren aber sicherlich 4 Jahre oder mehr.
Später hatte ich keine Garage mehr, das Motorrad stand dann immer draußen, vergammelte deswegen langsam und weil ich eh nicht mehr so viel fuhr, verkaufte ich die Marauder.


Baotian 50er Chinaroller (ca. 12/2007 - 03/2011):
Nach einigen Jahren ohne Motorrad, entschied ich mich wieder für einen Neukauf: Ein 50er Chinaroller von eBay, neu für rund 670 Euro inkl. Lieferung.

Der Chinaroller mit schwarzen Fell

Ich hatte den Roller etwa 3,5 Jahre, bin in der Zeit aber nur rund 1200 km gefahren.
Grund: Der Roller war ständig kaputt und lief sehr unzuverlässig! Schon in den ersten Monaten gab es schwere Defekte und nach kurzer Zeit hatte ich den halben Kaufpreis noch mal in Ersatzteile gesteckt.
Ich musste den Roller mehrfach auseinander gebaut, wobei die billige Karosserie mehrere Risse und Brüche erlitt - daraufhin verkleidete ich den Roller mit schwarzen Kunstfell, um die defekte Karosserie zu verstecken :D Sah echt geil aus!
Schließlich verkaufte ich den Roller als völlig defektes Bastlerobjekt für rund 120 Euro.


Daelim Daystar VL 125 (ca. 06/2008 - 09/2010):
Weil ich schon recht früh mit dem Chinaroller unzufrieden war (wegen den Defekten und wegen der geringen Leistung), wollte ich noch ein 125er Motorrad dazu kaufen. Ich entschied mich für eine gebrauchte Daelim Daystar VL 125 für rund 1000 Euro.



Im Gegensatz zur Marauder wirkte die Daystar viel wuchtiger und sie hatte einen zusätzlichen Kickstarter - prima, wenn man mal länger nicht fuhr und die Batterie schlapp machte!
Die meiste Zeit lief die Daystar recht zuverlässig, aber es gab zwischendurch immer wieder Problemchen, die sich aber meistens in Grenzen hielten. Irgendwann war der elektrische Starter hinüber, was dank des Kickstarters nicht so schlimm war, aber es gab dann auch noch Probleme mit der CDI, die ich alleine nicht lösen konnte.
Unterm Strich dennoch ein gutes Motorrad, womit ich zufrieden war!


Piaggio X9 125 (05/2009 - 04/2011):
Die Probleme mit dem Chinaroller waren gigantisch und die Daelim fiel auch immer öfter aus... also kaufte ich mir einen "Maxiroller" von einem Händler - eine Piaggio X9 125. Ich hatte also eine Zeit lang drei Fahrzeuge vor der Tür stehen :D
Die X9 war etwas teurer, dafür in einem guten Zustand und mit Garantie. Ich wollte einfach was zuverlässiges!

 Meine Piaggio X9 mit großen Topcase

Die X9 war wirklich super, es machte riesen Spaß damit zu fahren! Der Roller war groß und hochwertig und die meiste Zeit auch sehr zuverlässig. Nachdem die 12 Monate Garantie abgelaufen waren, begannen jedoch die Probleme... riesen Probleme: Der Zylinder machte Probleme -.-
Außerdem gab es an allen anderen Ecken auch noch Probleme, die sich alle zusammen auf rund 1200 Euro beliefen. Irgendwann verkaufte ich dann dieses Fass ohne Boden... selbstverständlich mit ordentlich finanziellen Verlust -.- Toller Roller, leider mit zu vielen Defekten. 


Opel Vectra B 2.2 DTI Caravan (07/2011 - 11/2012):
Im August 2011 machte ich endlich meinen Führerschein Klasse B und kaufte mir schon vor der Prüfung einen Opel. Eigentlich sollte es ein Opel Omega mit einem 2,5 Liter Diesel werden, aber das hat sich leider nicht ergeben. Es wurde recht kurzfristig ein Opel Vectra B 2.2 DTI Caravan Baujahr 2001.

 Mein Vectra im Originalzustand kurz nach dem Kauf...

...und später kurz vor dem Verkauf

 Heckansicht
Der Vectra wurde schnell umgestaltet: Angefangen mit "normalen" Dingen wie Sportauspuff, getönte Scheiben, MP3-Radio und blaue Innenbeleuchtung, aber auch "unnormale" Dinge wie verschiedene, auffällige Aufkleber: "Saufkommando Einsatzleitung" - der Vorläufer meines Saufen-CLK! Wie ich überhaupt darauf kam? Echt keine Ahnung... war ne Schnapsidee :D Auf dem Heck stand dann noch "Spießer" und "Nur Steuerhinterzieher fahren Oberklasse".
Der Vectra hat Spaß gemacht und der 125 PS Diesel hat ganz gut gezogen. Unterm Strich war der Vectra aber ein Fehlkauf: Erst kam ein teurer Turboschaden, dann erlitt der Wagen einen großen Wertverlust wegen den neu eingeführten Umweltzonen (der Vectra hatte nur eine gelbe Plakette). Ich verkaufte den Vectra daher vorzeitig mit reichlich Verlust.


Suzuki GS 500 (08/2011 - 09/2012):
Ich machte im August nicht nur den Autoführerschein, sondern auch den großen Motorradführerschein Klasse A. Ich holte mir eine Suzuki GS 500!
Ich fand das Motorrad sehr schön und es machte mächtig Spaß :)

Meine "große" Suzuki kurz nach der Abholung

Leider hatte die GS 500 auch wieder große Probleme, die hatte für ein Motorrad aber auch mächtig viele 75.000 km gelaufen und war 20 Jahre alt... Gleich zwei mal blieb ich mitten auf der Autobahn mit einer Panne liegen. Beim ersten mal Probleme mit der Benzinzufuhr, bzw. mit den Benzinleitungen, beim zweiten mal Probleme mit der gesamten Elektrik.
Ich bekam die Probleme nie richtig in den Griff und verkaufte die GS 500 als Bastelfahrzeug - zum Glück ohne finanziellen Verlust, da ich das Motorrad sehr günstig ersteigerte.


Mercedes CLK 320 (11/2012 - heute):
Eigentlich wollte ich mir als Nachfolger für meinen Vectra einen Opel Vectra C 3.0 CDTI holen, aber die Sache mit dem Turboschaden und der Umweltzone brachte mich vom Diesel ab. Ich wollte unbedingt 6 Zylinder und tendierte dann zum Coupe statt zum Kombi - also wurde es ein Mercedes CLK 320. Alternativ standen noch der Opel Calibra und das Peugeot 406 Coupe in der engeren Auswahl.

Der Saufen-CLK vor der Folierung und ein sehr aktuelles Foto

Erst 8 Monate nach dem Kauf rüstete ich den Wagen auf LPG um (siehe hier), da er doch weniger verbrauchte, als ich befürchtete (unter 10 Liter, statt über 12 Liter). Den Umbau bereue ich bis heute nicht und die Anlage hat sich längst amortisiert!
Die Polizei-Look-Folierung erfolgte dann ebenfalls im August 2013 (siehe hier), welche ich ebenfalls bis heute nicht bereue :D
Ich bin mit dem CLK überaus zufrieden! Ich habe mit dem Wagen inzwischen gut 50.000 km zurückgelegt, er fährt sich gut und ist dank LPG sehr günstig im Unterhalt. Außerdem ist er sehr zuverlässig - in den letzten rund 3,5 Jahren gab es nur einen Ausfall wegen eines 50 Euro Sensors, ansonsten nur die üblichen Verschleißteile.
Den Wagen werde ich so lange fahren wie es geht, der wird nicht frühzeitig verkauft!


Piaggio TPH 50 (04/2013 - 01/2014)
Rund zwei Jahre hatte ich kein Motorrad oder Roller, dann holte ich mir einen Piaggio TPH 50.


Was soll ich sagen? Hab den schon leicht defekt gekauft, er war dann noch defekter als gedacht, ich hab lange versucht ihn zu reparieren, hab entnervt aufgegeben und ihn mit leichten Verlust wieder verkauft. Schöner Roller, leider bin ich ihn nie richtig gefahren...


Yamaha XV 250 (2/2014 - 8/2014):
Knapp ein Jahr hielt ich es ohne Motorrad aus, dann holte ich mir wieder einen kleinen Chopper. Die Yamaha XV 250 war total super, ich habe sie auch fleißig umgestaltet (siehe auch hier), aber der Spaß hielt nicht lange an...

Meine tolle Yamaha im Ratlook

Nach gerade mal 6 Monaten wurde meine Yamaha geklaut! Sie wurde zwar wieder gefunden, war aber so ramponiert, daß es ein finanzieller Totalschaden war. Die Versicherung zahlte, so kam ich zumindest ohne finanziellen Schaden davon.
Trotzdem sehr traurig :( Das Motorrad war toll!


VW T4 VR6 (10/2014 - 12/2014):
Ich wollte einen Zweitwagen haben, irgendwas womit man campen kann. Ich schwankte zwischen Jeep Grand Cherokee und VW T4 - schließlich entschied ich mich für den T4, weil der größer und günstiger war. Eigentlich wollte ich einen Diesel, aber ich ersteigerte dann einen "günstigen" VW T4 VR6 mit LPG-Anlage.

Man beachte das geile Nummernschild!

Ich wollte den zum Camper umbauen, den optisch schön bescheuert aufmöbeln und damit dann zu verschiedenen Festivals und in den Urlaub fahren. 
Meine Veränderungen: Anderer Kühlergrill, auffällige Beschriftungen, großer Dachkorb und im Innenraum ein paar kleine Veränderungen.
Leider entpuppte sich der T4 sehr schnell als fataler Fehlkauf:
Tachostand manipuliert, Steuerkette und Getriebe defekt... Der T4 wurde mit einem Verlust von rund 4000 Euro verkauft -.- Das Ersparte von ca. 20 Monaten einfach futsch!



Pegasus Express 50 (08/2015 - 03/2016): 
Ich wollte mal wieder was zum umgestalten haben und kaufte einen Roller in einem augenscheinlich guten Zustand: Einen Pegasus Express 50 - ein Pizzaroller!

Mein Pizza-Roller vorher und nachher

Besichtigung, Probefahrt und Heimfahrt verliefen noch problemlos, aber am nächsten Tag  sprang der Roller nicht mehr an. Wieder mal wurde mir ein schwerer Defekt verschwiegen! Ich mach es kurz: in 8 Monaten hab ich es nicht geschafft den Roller vernünftig zum Laufen zu bringen - trotz der Hilfe meines Nachbars, der sich mit Rollern sehr gut auskennt und der mir tatkräftig geholfen hat.
Aus dem roten Roller sollte ein "Zombie-Hunter-Roller" werden. Ich hatte den Roller bereits matt grün lackiert und es sollte noch weitere Deko in Form von Deko-Waffen und Deko-Stacheldraht folgen... aber so weit kam es eben nicht mehr.
Ich habe den Roller als defekt und mit leichten, finanziellen Verlust verkauft.


Fazit:
Von 1998 bis heute hatte ich elf Fahrzeuge - drei Autos und acht Motorräder/Roller.
Reinfälle waren der Chinaroller, die Suzuki GS 500, der Piaggio TPH, der VW T4 und der Pizza-Roller.
Gut, aber am Ende doch mehr oder weniger ein Geldgrab, waren die Piaggio X9 und der Opel Vectra.  
Wirklich gut waren also nur die Suzuki Marauder, die Daelim Daystar, die Yamaha XV (interessanterweise alle drei Chopper) und schließlich mein aktueller Mercedes CLK.

In Zukunft:
...werde ich mir erst mal gar nichts holen! Der Saufen-CLK läuft gut und zuverlässig und ein zweites Projekt will ich mir nach den letzten, negativen Erfahrungen erst mal nicht mehr anschaffen. Aber irgendwann in ferner Zukunft kommt sicher wieder ein Roller oder ein Motorrad - das ist klar ;)