Samstag, 29. Oktober 2011

Völlige Verzweiflung!

Mein Vectra, den ich vor gerade mal 3 Monaten gekauft habe, ist jetzt schon kaputt!

Am Dienstag Abend bin ich zur Arbeit gefahren, da ging kurz vorm Ziel die Motorkontrollleuchte an und der Wagen verlor extrem an Leistung. Ich bin dann von der Autobahn runter und habs durch die Stadt im Schneckentempo gerade noch zur Arbeit geschafft.
Später auf der Arbeit wollte ich dann ne Fehlerdiagnose machen und hab den Motor laufen lassen... Da kam dann weißer Qualm und jede Menge Öl aus dem Auspuff oO Darauf habe ich den Wagen sofort abschleppen lassen...

Spätere Diagnose: Turboschaden und Kat (evtl. ganze Auspuffanlage) hinüber -.-


So sieht ein Turboschaden aus (nicht mein Auto)

Laut der Werkstatt würde die Reparatur bis zu 1800 Euro kosten *hust*
Ein Blick auf eBay verrät: Turbo und Kat bekommt man nagelneu mit Garantie für rund 700 Euro. Dazu würden dann noch Arbeitsstunden, Materialien und Öl kommen... Also insgesamt schätzungsweise 1000 Euro?
Die Werkstatt weigert sich aber selbst besorgte Teile zu verbauen... auch wenn diese neu und mit Garantie sind. Die wollen sich dann nochmal nach den genauen Preisen erkundigen... ich rechne also mit 1200 bis 1800 Euro.

Ich könnte das ja auch billiger haben, aber diesmal möchte ich das ganze professionell mit Gewährleistung gemacht haben! In der Vergangenheit hab ich zu viele schlechte Erfahrungen mit "günstigen" Werkstätten gemacht oO

Insgesamt habe ich eigentlich 4 Möglichkeiten zur Auswahl, wobei jede ihre Vor- und Nachteile hat:

Möglichkeit 1 Reparatur:
Ich lasse meinen Wagen für 1200 bis 1800 Euro reparieren.
+ Ich behalte mein lieb gewonnenes Auto.
+ Der Turbo und Kat ist dann neu, der Motor robust, der Rest macht auch noch einen guten Eindruck, ich weiß was ich habe.
- Damit sich die Reparatur lohnt, muß der Wagen anschließend mindestens 30 Monate ohne größere Schäden halten. Treten weitere teure Defekte auf, wird der Wagen langsam zu einem finanziellen Faß ohne Boden.

Möglichkeit 2 Schrottwagen:
Ich verkaufe meinen Wagen als defekt zum Schleuderpreis und kaufe einen Wagen unter 1000 Euro.
+ Ich mache langfristig finanziell den geringsten Verlust.
- Das neue Auto hält erwartungsgemäß kurz: paar Monate fahren bis es platt ist, dann den nächsten Schrottwagen kaufen.
- Solche Autos verbrauchen verhältnismäßig viel, ich habe höhere Unterhaltskosten.

Möglichkeit 3 gleichwertiger Ersatz:
Ich verkaufe meinen Wagen als defekt zum Schleuderpreis und kaufe einen etwa gleichwertigen Wagen vom Händler der mir gut gefällt.
+ 12 Monate Gewährleistung.
+ Verschuldung hält sich noch in Grenzen.
+ Auto welches mir gefällt.
- Nach den 12 Monaten Ungewissheit und Gefahr erneuter, teuren Pannen (spreche aus Erfahrung) und ich steh evtl. erneut vor dem gleichen Problem wie jetzt (nur mit höherer Verschuldung).

Möglichkeit 4 hochwertiger Wagen:
Ich verkaufe meinen Wagen als defekt zum Schleuderpreis und kaufe vom Händler einen neueren Wagen mit wenig km.
+ 12 Monate Gewährleistung und Restgarantie vom Hersteller.
+ Geringste Chance auf Defekte und Pannen.
+ Geringe Unterhaltskosten.
- Sehr hohe Verschuldung für mindestens 6 Jahre.
- Preis/Leistungsverhältnis entspricht eher einem Klein- oder Kompaktwagen, was nicht meinen Vorstellungen entspricht.
- Nach der Gewährleistung/Garantiezeit erneut Ungewissheit über die Zukunft/Haltbarkeit des Wagens und keine finanziellen Reserven mehr.



Die Vernunft rät eher zu Möglichkeit 2 und 4, aber mein persönlicher Geschmack und Wille tendiert größtenteils zu Möglichkeit 1 oder eventuell 3 (was allerdings das größte Risiko darstellt).
Also Möglichkeit 1... Den Wagen so günstig wie möglich reparieren lassen und hoffen daß er die nächsten 2,5 Jahre durchhält. Sollte das nicht klappen, bleibt mir finanziell nur noch die Möglichkeit 2 mit dem Schrottwagen.

Auf jeden Fall ist alles irgendwie SCHEISSE !!!

Und wo wir grad beim Thema sind...
Da mein Auto ja kaputt gegangen ist, bin ich am nächsten Tag mit dem Motorrad zur Arbeit und am nächsten Morgen auf dem Rückweg: LIEGEN GEBLIEBEN -.-
Lange Geschichte, kurzer Sinn: Probleme bei der Benzinzufuhr. Aber das lässt sich zum Glück entweder für ein paar Euro, oder ganz kostenlos reparieren. Hoffentlich...
Momentan steht das Motorrad noch irgendwo in Essen rum - ich werd das erst die nächsten Tage reparieren und wieder nach Hause fahren können.
Das Motorrad hab ich seit dem Kauf übrigens ganze 170 km gefahren oO

Also für die Zukunft: Immer beim Händler kaufen, dann hat man wenigstens für die ersten 12 Monate ne geringe Sicherheit *hmpf*

Freitag, 21. Oktober 2011

Autoclub "Ruhrpottpfuscher"

Nachdem ich meinen Vectra hatte, wollte ich einem Club beitreten, um Gleichgesinnte kennenzulernen, mich mit denen regelmäßig zu treffen und austauschen zu können.
Das ganze war aber gar nicht so einfach -.-
Ich habe mehrere Autoclubs in der Umgebung angeschrieben, gefragt wo die sich treffen, daß man sich mal kennenlernen kann... jedoch erhielt ich nicht von einem Club eine Antwort!!
Auch der Vince, den ich über ein Vectra-Forum kennengelernt habe, war erfolglos auf der Suche nach einem Club - auch er erhielt von keinem Club eine Antwort.
Und wenn es einem so schwer gemacht wird, einem Autoclub beizutreten, muß man eben einen eigenen gründen! Da hab ich dann mitgemacht ^^

Nach einiger Zeit haben wir uns auf den Namen "Ruhrpottpfuscher" geeinigt und das vorläufige Clublogo sieht so aus:



Aber das wird natürlich noch verfeinert ^^

Zum Club selbst:
Wir vertreten alle Automarken (bis jetzt sind Opel, Honda, Renault und VW vertreten) und es ist egal ob die Auto getunt sind oder nicht.
Unser inoffizielles Motto: Billige Autos günstig aufmotzen.
Sitz des Clubs ist in Bochum, aber es sind auch ausdrücklich Leute aus dem ganzen Ruhrpott erwünscht!
Der gesamte Club ist noch im Aufbau...
Der Vince ist der Chef vom Club und Betreiber der Homepage und ich verwalte die RPP-Facebook-Seite.

Links:
Die offizielle Homepage
RPP auf Facebook

Wer Interesse hat, kann sich gerne auf der HP oder bei FB melden! Offizielle Treffen finden momentan alle 1-2 Wochen statt und das nicht nur in Bochum!

Dienstag, 4. Oktober 2011

Umweltplakette abbekommen

Der ganze Scheiß mit diesen "Feinstaubplaketten" ist ja eh so ne Sache für sich...
Ein anderes Thema ist die Plakette an sich: Ein kleiner Aufkleber für 5 Euro, der sich nicht mal rückstandslos entfernen lässt!
Klar muß der Aufkleber so konstruiert sein, daß man den nicht nach belieben ab und wieder dran machen kann - der Aufkleber muß ja beim entfernen auseinander fallen. Aber dieses Elendsspiel ist ja wohl nicht deren Ernst???


Der äußere, durchsichtige Ring lässt sich in 1 cm2 großen Stücken abfleddern und der innere, durchsichtige Teil inkl. Feld für das Kennzeichen ging in 4-5 Stücken ab. Hartnäckig, aber es klappt mehr oder weniger.
Was übrig bleibt ist das in meinem Fall gelbe Feld... Das lässt sich nur mühselig mit dem Fingernagel Millimeter für Millimeter abkratzen -.-

Ich hab es dann wie folgt gemacht:
1. Weil ich nicht wusste wie hartnäckig der Aufkleber ist, hab ich ihn so weit es geht mit dem Fingernagel abgeknibbelt. Einfacher wäre es wohl gegangen, wenn man den Aufkleber vorher mit nem Fön angewärmt hätte.
2. Hartnäckige Reste und fast den gesamten gelben Teil habe ich mit nem Messer abgekratzt - besser wäre eine Rasierklinge oder ein Ceranfeldkratzer (Vorsicht daß die Scheibe nicht zerkratzt!) - unterstützend das ganze mit etwas WD40 oder anderem Öl besprühen.
3. Anschließend kleinste Klebereste und Schmierflecken mit einem groben Tuch und Nagellackentferner abrubbeln.
4. Mit Fensterreinger nachwischen.
5. Neue Plakette drauf!

Dauer: Fast eine 3/4 Stunde!

Was denken sich die "Erfinder" dabei? Haben die überhaupt darüber nachgedacht? Paar Leute haben berichtet daß z.B. die österreichische Vignette sehr viel leichter zu entfernen ist. Haben die Österreicher vielleicht nicht die billigsten Müll genommen den man bekommen kann? Für 5 Euro kann man doch wenigstens etwas Qualität erwarten, oder?

So ein Dreck! Freu mich schon aufs nächste mal -.-

Sonntag, 25. September 2011

Projekt Vectra aufmöbeln - Rückschläge

Es läuft nicht immer alles glatt...

Zum Beispiel das mit den Sportgurten (auch Hosenträgergurte genannt):
Wenn man vorne die Sportgurte nutzt, darf man hinten die Plätze nicht mehr benutzen. Es war geplant die Gurte hinten zu lassen und die Sportgurte ZUSÄTZLICH zu installieren. Wenn man dann mehr als zwei Leute im Auto hat, klinkt man die Sportgurte hinten aus, nutzt vorne die normalen Gurte und hinten dürfen dann Leute sitzen.
Aber leider hat das so nicht geklappt... Die Sportgurte wären in meinem Fall nur zu montieren gewesen, wenn ich vorher hinten die originalen Gurte demontiert hätte. Wenn dann hinten jemand mitfahren wollte, dann hätte man erstmal ne halbe Stunde die Gurte ab und an schrauben müssen... Viel zu viel Aufwand! Und auf die hinteren Plätze wollte ich auch nicht verzichten... Also werden die Sportgurte wieder verkauft -.-

Bei der Demontage der Anhängerkupplung gabs auch Probleme:
Der abstehende "Haken" hinten ist mit zwei Schrauben befestigt. Den wollte ich entfernen, so daß man den auch recht einfach wieder montieren kann, falls man die Anhängerkupplung doch mal braucht.
Die Muttern der Schrauben ließen sich schon extrem schwer lösen, aber nach ner halben Stunde und viel Rostlöser klappte das dann auch.
Die eine Schraube ließ sich dann problemlos herausziehen, die andere Schraube bewegte sich trotz roher Gewalt nicht mal einen Millimeter -.- Dann bleibt die Anhängerkupplung eben dran... Aber als Krönung bekomm ich die Schrauben nicht mehr fest! Es besteht zwar nicht die Gefahr daß die Anhängerkupplung abfällt, dafür ist die doch zu feste, aber einen Tonnen schweren Anhänger würd ich so damit nicht ziehen. Also da muß demnächst richtig was dran gemacht werden: Entweder richtig dran, oder richtig ab!

Und dann wurde ich auch noch geblitzt -.- Da ich sowieso gerade am bremsen war, ist es schwer zu sagen wie schnell ich war. Ich denke im schlimmsten Fall maximal 160 km/h wo 100 km/h erlaubt waren... Das heißt dann 240 Euro Bußgeld, 4 Punkte und einen Monat Fahrverbot. Super -.- Die Punkte und das Fahrverbot kann ich ja noch verkraften, aber die 240 Euro tun dann schon sehr weh... Das heißt erstmal ne Pause einlegen, was das aufmotzen angeht.
Vielleicht sollte ich mich in Zukunft doch etwas mehr an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten...

Mittwoch, 21. September 2011

Projekt Vectra aufmöbeln - Teil 4

Es ist vollbracht: Die Innenbeleuchtung ist blau!
Ich habe die einfachen Glühbirnen durch blaue LEDs ersetzt. Vier in den Türen und vier in der Decke. Außerdem habe ich zusätzliche, blaue Neonröhren vorne in den Fußraum und in den Kofferraum gebaut.
Ich habe die Röhren an die entsprechenden Deckenbeleuchtungen angeschlossen, so daß diese nur leuchten, wenn eine Tür, bzw. der Kofferraum aufgemacht wird. So gibt es auch keine Probleme mit dem TÜV, da man diese Beleuchtung nicht bei der Fahrt an machen kann.
Die Leselampen und die Handschuhfachbeleuchtung habe ich gelassen wie sie waren.

Blaue Innenbeleuchtung, Materialkosten rund 50 Euro


Als nächstes wird noch die Beleuchtung für den Tacho, das TID, die Scheinwerfersteuerung und die Klimaanlage blau gemacht! Material ist schon vorhanden, aber der Umbau wird etwas aufwändiger und komplizierter...

Sonntag, 18. September 2011

Projekt Vectra aufmöbeln - Teil 3

Heute hab ich endlich mein neues Autoradio fertig eingebaut! Es gab ein paar kleine Probleme... dazu später mehr!

Das original verbaute Radio von Opel (ein VDO CD 441 XED) war eigentlich OK. Ein einfaches, solides Radio, das auch gebrannte CDs abspielt und der Sound ist auch super!
Allerdings spielt das keine MP3 ab...
Daher hab ich mir ein günstiges MP3-Radio gesucht: Das JVC KD-R411 mit USB-Stick-Anschluß (Das war mal Testsieger bei den Einstiegsmodellen - also kein Schrott!). Das Radio allein würde 80 Euro kosten, mit Adapter für Opel und Lenkradfernbedienung kommt man auf 130 Euro.
Da kann ich meinen 16 GB USB-Stick mit nahezu meiner gesamten Musiksammlung dranstecken - sehr praktisch! Keine CDs mehr brennen, keine CDs mehr suchen und keine zerkratzen CDs mehr! Nur noch ein Stick:)

Mein altes VDO und neues JVC Radio (130 Euro)

Kleinere Probleme gabs beim Einbau:
Erstmal hab ich das altre Radio nicht rausbekommen... Dafür musste ich erstmal zwei DIN-Bügel kaufen (3 Euro), mit denen man das alte Radio ausbauen kann.
Dann fehlte beim neuen Radio der Adapter für das Antennenkabel - dieser wurde aber nach wenigen Tagen nachgesendet.
Als nächstes war das Radio jedes mal komplett zurückgesetzt, wenn man den Zündschlüssel abgezogen hat. Die Lösung kam vom Verkäufer: Die Kabel am Kabelbaum für Zünd- und Dauerplus (rot und gelb) mussten ausgetauscht werden. Das war ne Sache von 3 Minuten und dann lief das Radio auch endlich problemlos :)
Insgesamt hats schon ne ganze Weile gedauert, bis das neue Radio endlich voll funktionstüchtig eingebaut war!


Die Sitze sind jetzt endlich komplett mit Schonbezügen überzogen!
Original hat der Vectra hochwertige und strapazierfähige Velours, die sich ehrlich gesagt auch echt gut anfühlen, aber sie sehen richtig hässlich nach Rentnerauto aus!
Daher hab ich für knapp 30 Euro Schonbezüge besorgt.
Vorne sind die Befestigungsgummis mächtig überspannt und hinten sitzen die Bezüge etwas locker... Aber insgesamt siehts besser und sportlicher aus als vorher ;)

Sitze vorher und nachher (30 Euro)


Meine anderen Umbauten kommen grad langsam voran...
Ich wollte Tagfahrlichter anbauen, aber die angeblich für den Straßenverkehr zugelassenen LED-Leisten entpuppten sich als doch nicht zulässig. Die Rückgabe verlief zum Glück ohne Probleme.
Die neue Innenbeleuchtung passte nicht - ich warte noch auf die neuen...
Und ansonsten lasst Euch überraschen, was ich mir noch alles einfallen lasse ;)

Samstag, 10. September 2011

Mein neues Motorrad!

Eigentlich wollte ich mir aus finanziellen Gründen erst irgendwann nächstes Jahr ein neues Motorrad kaufen... aber zufällig und unerwartet kam ich sehr günstig an ein schönes und gutes Motorrad:

Meine Suzuki GS500E Baujahr 1990

Leider hat sie schon ganze 75.000 km runter, aber dafür neuen TÜV und neue Reifen (allein das entspricht schon fast dem Kaufpreis).
Wie viel PS die Maschine hat weiß keiner (steht auch nicht in den Papieren), denn die Leistung wurde von einem der Vorbesitzer gesteigert. Mindestens 50 PS hat die auf jeden Fall! Das reicht ja auch... Mein altes Motorrad hatte 12 PS und damit hab ich schon alle Autos abgezogen XD

Die Farbe (eine Sonderlackierung) mag gewöhnungsbedürftig erscheinen, aber ich mag sie, weil sie eben so auffällig ist - ob im positiven oder negativen Sinne muß jeder für sich entscheiden ;)

Eine Überraschung gabs noch bei der Versicherung: Bei meinen alten Motorrädern und Rollern hab ich im Monat jeweils so etwa 12 bis 15 Euro für die Haftpflicht gezahlt... damit hab ich bei dem Motorrad auch gerechnet. Aber ne, es sind sage und schreibe keine 5 Euro im Monat! Gut, dafür bezahle ich für das Motorrad Kfz-Steuern, was bei den 125ern ja nicht der Fall war. Aber die Steuern betragen für ein Jahr gerade mal 36 Euro und somit ist diese 500er insgesamt gerade mal halb so teuer wie die 125er :)

Was in Zukunft gemacht werden muß:
Die Batterie war schon bei Kauf defekt - die habe ich ersetzt. Demnächst mal den Kupplungszug nachstellen und vielleicht mal etwas dickere Griffe besorgen. Ansonsten ist technisch so weit alles OK...
Technisch oder optisch etwas verändern werd ich erstmal nicht. Die Aufkleber Marke Eigenbau werd ich wohl entfernen. Ob ich die Maschine dann nackt lasse, oder neue Aufkleber besorge weiß ich noch nicht.
Ansonsten könnt ich die typischen optischen Veränderungen vornehmen: Heck- und Frontleuchte ändern, Heck höher legen, Spiegel... Streetfighter-Umbau XD Aber wenn überhaupt, dann erst nächstes Jahr.

Jetzt hoffe ich erstmal auf besseres Wetter, daß ich die Maschine auch mal schön ausfahren kann ^^

Projekt Vectra aufmöbeln - Teil 2


Wunschaufkleber: 6,50 Euro
Auspuffblende: 14 Euro plus 5 Euro Montage (Krümmung des alten Auspuffs musste abgeflext werden)
Typenbezeichnung entfernt

Freitag, 2. September 2011

Projekt Vectra aufmöbeln - Teil 1

Mein Opel Vectra B ist ja eher unauffällig und normal... das will ich ändern ^^
Technisch möchte ich an dem Wagen ehr wenig bis gar nichts ändern, es geht eher um die Optik. Und auch da gehts auch schon aus finanziellen Gründen eher um Kleinigkeiten.

Als ersten Schritt hab ich zwei Kleinigkeiten besorgt, die eigentlich gar nicht auffallen:

Neue Schlüsselabdeckung inkl. Batterien ca. 7 Euro

Kleine Antenne ca. 10 Euro

Viele weitere Teile sind bereits bestellt... Allerdings nur Kleinteile!
Ich würde gern so Sachen wie Sportfahrwerk mit Tieferlegung (mindestens 450 Euro), neue Reifen und Felgen (ab 600 Euro) oder komplettes Bodykit (mit Lackierung zig Hundert Euro!) kaufen, aber das ist wie gesagt zu teuer. Ich möchte nicht, daß das Tuning den Kaufpreis des Autos übersteigt ^^
Aber man kann ja auch mit wenig Geld sein Auto etwas personalisieren und so aus der Masse herausstechen ;)

Freitag, 12. August 2011

Mein erstes Auto :)

Nö, meinen Führerschein hab ich noch nicht ganz, aber ich hab seit Montag ein Auto vor der Tür stehen XD

Das war aber auch ein Theater!! Seit Monaten überleg ich mir schon was für ein Auto ich mir holen soll... Erst sollte es möglichst ein Sportwagen mit Autogasbetrieb (LPG) sein.
Da waren aber irgendwie nur Dreckskarren im Angebot... Man sollte sich keinen Benziner mit über 250.000 km kaufen und der Gasbetrieb macht den motor auch nicht unbedingt haltbarer.

Also sollte ein Diesel her! Die sind sparsam und die Motoren halten gut was aus!
Nach laaaaaaangen hin und her (meine arme Freundin musste die ganze Zeit meine verzweifelte Suche ertragen) hatte ich mir nen Opel Omega B Facelift 2.5 DTI Caravan ausgesucht. Der hatte eine extrem luxuriöse Vollausstattung mit allen Extras die man sich nur denken konnte! Außerdem war der Wagen schwarz und tief ^^ Einfach toll! Ich war begeistert! Termin zur Abholung stand bereits... Aber einen Tag vorher dann die schlechte Nachricht: Ein Verwandter vom Verkäufer hat seinen Wagen zu Schrott gefahren und deswegen hat er kurzfristig seinen Omega an den verkauft -.- Da hatte ich eigentlich keine Lust mehr...
Aber da gabs noch nen BMW 330d Touring mit vergleichbarer Vollausstattung... aber der wurde auch einen Tag zuvor verkauft -.- Dann wars ganz vorbei mit mir!

Meine Entscheidung fiel dann aus Verzweiflung sehr kurzfristig auf ihn hier:

Opel Vectra B Facelift 2.2 DTI Caravan, Baujahr 2001

Die Innenausstattung ist im Vergleich zum Omega oder 3er eher popelig: Kein Leder, kein Navi, kein Tempomat,... Der einzige Luxus sind elektrische Fensterheber vorne, CD-Radio und Klimaanlage. Naja und der doch recht durchzugsstarke Motor mit 125 PS ^^ Der stärkste Diesel den man für den Wagen bekommt!
Dafür war der Wagen aber auch gut 1200 Euro billiger als die anderen und im Unterhalt ist der auch günstiger. Bleibt mehr Geld zum aufmotzen ^^ Ich bin zufrieden :)

Freitag, 22. Juli 2011

Pflegetipps Piaggio X9

Moderne Roller sind im allgemeinen recht pflegeleicht... Die metallischen Teile sind meistens bedeckt und die Karosserie ist in der Regel ebenflächig und pflegeleicht.
So ist das auch bei der Piaggio X9! Dennoch sollte man einige Pflegetipps beachten.

Die Reinigungsmittel:
Ich habe meine Mittelchen aus Discounter-Supermärkten... die reichen meiner Meinung nach vollkommen!
Von links nach rechts: Autopolitur, Kunststoff Pflege, Auto(grund)reiniger, WD40 und Autowachs.
Die Pflegemittel sind alle recht günstig, das gesamte Sortiment kostet so etwa 12 bis 15 Euro und hält sehr lange (besonders das Autowachs).
Dazu noch Tücher, Schwämme und evtl. Bürsten.


Karosserie:
Man kann den Roller eigentlich mit jedem beliebigen Reinigungsmittel waschen - Hauptsache der Lack wird nicht angegriffen! Dafür kann man z.B. normales Spülmittel nehmen, oder am besten ein spezielles Autowaschmittel, womit Teer und Insekten besonders leicht gelöst werden können. Oder man fährt in eine Waschbox: Hochdruck-Vorwaschen, mit der Waschbürste drüber und klar abspülen. Geht schnell und kostet 1,50 Euro.
Wenn der Roller gewaschen und getrocknet ist, kann man die lackierten Karosserieteile mit einer Autopolitur und anschließend mit Autowachs behandeln. Durch das Autowachs werden kleine Kratzer ausgebessert und der Lack versiegelt. Der Roller glänzt so viel mehr und bleibt länger sauber.
Die unlackierten Kunststoffteile lassen sich nach dem Waschen am besten mit einem Kunststoffreiniger behandeln. Streifen, Flecken und Verfärbungen verschwinden so ganz einfach.


Auspuff:

Der Auspuff der X9 ist etwas rostanfällig... Aber wenn man ihn richtig pflegt, gibts keine Probleme!
Den Auspuff ständig trocken zu halten fällt schwer, wenn man den Roller auch bei schlechten Wetter fährt und keine Garage hat. Am besten schützt man den Auspuff, indem man ihn regelmäßig mit WD40 behandelt. Einsprühen, mit einer Kunststoffbürste einarbeiten, einwirken lassen und mit einem Tuch wieder so gut wie möglich trocken rubbeln. So wird man auch bereits vorhandenen Rost wieder los. Bei der nächsten Fahrt wird das restliche WD40 dann verdampfen (stinkt etwas). Je nachdem wie oft der Roller Regen und Feuchtigkeit ausgesetzt ist, sollte man das entsprechend oft wiederholen. Außerdem sollte man speziell im Winter regelmäßig das Streusalz vom Auspuff wegwaschen.


Bordcomputer-Verkleidung:

Die Verkleidung des Bordcomputers ist wohl eine Fehlkonstruktion oder sowas... Kein anderes Bauteil sieht nach so kurzer Zeit so verrottet aus wie dieses! Viele lackieren oder bekleben das Teil, oder kaufen gar ein Neues! Aber es geht auch einfacher und günstiger: Einfach ordentlich mit Autowachs behandeln!
Das Ergebnis überzeugt zwar nicht 100%ig und hält auch nicht ganz so lange an, aber für den Moment ist das schon OK...


Windschutzscheibe:
Um die Windschutzscheibe vernünftig putzen zu können, muß man diese abbauen. Dafür müssen vorne nur die drei Schrauben mitten auf der Scheibe gelöst werden und dann kann man die Scheibe abnehmen.
Auch die Windschutzscheibe kann man anschließend mit Autowachs versiegeln, denn man hat ja nicht wie beim Auto Scheibenwischer dran (Autowachs und Scheibenwischer vertragen sich gar nicht)!
Da man auf dem Vorher-Nachher-Foto eh kaum was erkennen konnte, hier nur das Nachher-Foto:




Um den Roller komplett wie beschrieben sauber zu machen, benötigt man gut 2 bis 3 Stunden! Wenn man aber einmal alles poliert und mit dem Autowachs versiegelt hat, geht die nächste Wäsche wesentlich schneller, bzw. der Roller wird gar nicht mehr so schnell dreckig.

Viel Erfolg!