Dienstag, 27. November 2012

Mein neues Auto!!!

Seit dem Turboschaden vor etwa einem Jahr hatte ich kein Vertrauen mehr zu meinem Vectra, auch wenn er eigentlich gut und zuverlässig lief. Da er zudem nur eine gelbe Umweltplakette hat (fahrbar bis Mitte 2014) und eine Umrüstung nicht mehr gelohnt hätte (800 Euro), habe ich mich dazu entschlossen mir ein neues Auto zu kaufen.

Aber zu erst mal zur Erinnerung an mein alter Vectra:

Ein Hingucker bei Tag...

...und bei Nacht! 

Der Verkauf machte mich auf der einen Seite traurig, auf der anderen Seite freute ich mich auf mein neues Auto.
Eigentlich wollte ich erst in einem Jahr ein neues Auto kaufen, aber da sich meine finanzielle Situation gerade beruhigt hatte, dachte ich, ich mach das jetzt schon! Jetzt hab ich den Vectra immerhin noch einigermaßen gut verkauft bekommen - wenn auch mit deutlichem Verlust :(

Ursprünglich wollte ich mir wieder einen Diesel-Kombi holen (siehe diesen Eintrag), aber ich hatte mich mal wieder unentschieden ^^ Wegen diesem irrsinnigen Ökowahn wäre eh nur ein Diesel mit grüner Plakette in Frage gekommen und die kosten eben...! Überhaupt wollte ich doch lieber ein Auto ohne Turbo oder Kompressor.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich entschied mich für einen Mercedes CLK 320 :)

Bei meinem handelt es sich um einen der Baureihe C208, Baujahr 2001 (Mopf-Modell), in der Ausführung "Master Edition" mit AMG-Paket. Nahezu Vollausstattung!!! Tiptop, Checkheft gepflegt bei Mercedes, 193.000 km die man dem Wagen nicht anmerkt.

Und das ist er:



Und so teuer wie alle meinen ist der gar nicht! Unterm Strick ist der monatlich grad mal 50-60 Euro teurer als mein alter Vectra! Ich werde den noch auf LPG umrüsten, dann ist der fast genau so teuer im Unterhalt.
Trotz V6-Motor mit 218 PS verbrauche ich im Schnitt keine 9 Liter auf 100 km! Wenn ich bewußt sparsam fahre, kommt der sogar auf 8 Liter, wenn ich mehr Gas gebe bleibt der immer noch unter 10 Litern. Nur in der Stadt verbraucht der deutlich mehr: 16-18 Liter sind da völlig normal! Aber zum Glück bin ich ja hauptsächlich auf der Autobahn unterwegs ^^

Ich hoffe von dem habe ich lange was!

Mittwoch, 8. August 2012

250.000 km mit dem Vectra

Mein Vectra hat vor einigen Tagen die 250.000 km erreicht:


Das war nicht alles ich, ich hab den Wagen ja schon mit irgendwas um die 234.000 km gekauft (weiß es gar nicht mehr ganz genau). Ich habe den Wagen jetzt außerdem seit fast genau einem Jahr!

Ich hoffe er hält noch weitere 3-4 Jahre, bzw. weitere 50.000 km...

Freitag, 8. Juni 2012

Mein Traumauto!?

Bis Ende 2014 / Anfang 2015 will ich mir ein neues Auto holen (ich hoffe mein Vecci hält noch so lange, bis jetzt läuft er aber noch gut).
Und es quält mich jetzt bereits die Qual der Wahl...
Auch wenn mich Limousinen wie VW Phaeton oder Audi A8 sehr reizen, genau so wie Coupes wie Peugeot 407 Coupe oder Mercedes CLK, werd ich mir wohl doch wieder einen Kombi holen. Aus Kostengründen werd ich zudem beim Diesel bleiben. LPG hab ich mir zwar auch überlegt, aber die sind doch zu umständlich und kosten in der Anschaffung zu viel.
Was ich aber auf jeden Fall brauche: Mehr Power! *hrrhrrr*

Ich fahre jetzt einen 2.2 Liter 4-Zylinder Diesel mit 125 PS. Um einen halbwegs ordentlichen Schritt nach oben zu machen, sollte es als nächstes ein 3 Liter 6-Zylinder Diesel mit mindestens 200 PS sein.
Das Nachfolgemodell meines Wagens ist der Vectra C, den es zwar mit einem 3 Liter Diesel gibt, dieser leistet jedoch nur 184 PS. Zum Vergleich: Der Audi A4 aus dem gleichen Baujahr mit 3 Liter bringts auf 233 PS!
Ansonsten schauts recht mager aus... Der größte Diesel des Opel Insignia ist ein 2 Liter Biturbo.

Suchkriterien:
Kombi, Diesel, min. 200 PS, Automatikgetriebe, Rußpartikelfilter/grüne Plakette, EZ 2006, bis 200.000 km, bis 12.000 Euro.
Das ergibt folgende Auswahl:
- Fiat Croma 2.4 (nur 5 Zylinder, aber 200 PS und günstig)
- Alfa Romeo 159 2.4 (gleicher Motor wie beim Fiat Croma)
- Peugeot 407 SW BiTurbo (2,7 Liter, 204 PS, günstig)
- Audi A4 3.0 (Allrad, 204 bzw 233 PS)
- Audi A6 3.0 (gleicher Motor wie beim A4, bis 240 PS)
- BMW 530d (231 PS, teilweise als Allrad erhältlich)
- BMW 330d (wie 530d)
- Chrysler 300C Touring (218 PS, Exot)
- Mercedes C320 (224 PS)
- Mercedes E320 (wie C-Klasse)
- Citroen C5 (3.0 ab 2009 241 PS)

Mehr gibts da nicht... Da die meisten Autohersteller auf nem Ökotrip sind, gibts kaum noch dicke Motoren. Selbst alle möglichen "Sportwagen" werden noch selten mit mehr als 2 Litern ausgestattet oO

Gehen wir die Liste mal durch:
Der Fiat ist ganz seltsam... paar schöne Ecken, insgesamt aber irgendwie hässlich. Zudem zu wenig Hubraum und zu nicht luxuriös genug. Gleiches gilt für den Alfa, obwohl der zumindest optisch wesentlich mehr her gibt.
Der Peugeot 407 gefällt mir zwar als Coupe, aber nicht als Kombi.
Der Chrysler ist in Deutschland eher ein Exot. Äußerlich macht er viel her, aber innen typisch amerikanisch... Ist OK, aber verglichen mit der Konkurrenz dann doch zu teuer.
Der Citroen C5 gefällt mir sehr gut, er stand schon damals mit einem kleineren Motor auf meiner Wunschliste. Aber wenn C5 als Nachfolger, dann gerne die zweite Baureihe (ab 2008, 3.0 ab 2009) und die ist dann wieder zu teuer - dennoch gehört er eigentlich zu den Favoriten!

Es bleiben die drei großen Marken Audi, BMW und Mercedes mit jeweils zwei Modellen. Die jeweils kleineren Modelle sind auf Grund ihres Gewichtes sportlicher (A4, 3er, C-Klasse) und die größeren jeweils luxuriöser (A6, 5er, E-Klasse).
Audi A4 und A6 sind beide schön, 3er ist OK, der 5er dieser Baureihe ist entsetzlich hässlich (fällt also weg), die beiden Mercedes sind auch nett anzusehen, die E-Klasse aber vergleichsweise zu teuer.

Wenn schon neues, teures Auto, dann will ich den absoluten Luxus: Allrad und Standheizung!
Was Allrad angeht, ist Audi der unangefochtene Meister! Auch was das Angebot an geht... man findet zwar noch ein paar BMWs mit Allrad, aber kaum Mercedes.

Zwei Gewinner: Audi A4/A6 3.0 Quattro!


Zur Zeit werden auf mobile.de ein Audi A4 und vier Audi A6 mit meiner Wunschkonfiguration angeboten. Allerdings liegen die zwischen 12.000 und 15.000 Euro. Unter 12.000 Euro bekommt man nur welche ohne Standheizung. Ob mir der Luxus so viel wert ist, muß ich (und mein Geldbeutel) dann noch überlegen....

Die nächsten 2 Jahre (vielleicht 3 Jahre) fahre ich auf jeden Fall erst mal meinen Opel Vectra 2.2 DTI weiter, zahle meine Kredite ab und spare fleißig.

Freitag, 20. April 2012

Inspektion

Gestern war mein Vecci bei ner größeren Inspektion.
Folgendes wurde gemacht:
- Allgemeine Inspektion nach Wartungsplan
- Neue Bremsscheiben und Bremsklötze vorne
- Öl- und Ölfilter gewechselt
- Innenraumfilter gewechselt
- Dieselfilter gewechselt
- Motorwäsche

Kosten dafür: faire 450 Euro bei einer professionellen Werkstatt mit Bosch-Service:
Markus Surau in 45525 Hattingen
Die Werkstatt ist absolut sehr zu empfehlen! Sehr professionell, schnell und vor allem günstig!

Ergebnis der Inspektion: Alles OK und das bei inzwischen 245.000 km :)
Dank dem Öl- und Dieselfilterwechsel läuft der Wagen wieder wie ne Eins, da merkt man echt nen Unterschied!
Und die Motorwäsche war wegen dem Turboschaden letztes Jahr bitter nötig, da der Motor besonders unten herum völlig versaut war:

Vorher und nachher

OK, die Fotos sind schon sehr unterschiedlich, weil das eine Foto bei Nacht und das andere bei Tag gemacht wurde, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man den Unterschied doch sehr deutlich. Die wirklich schlimme Verschmutzung im unteren Bereich ist gar nicht zu sehen.
Die Wäsche hat sich auf jeden Fall gelohnt! Und wichtig: Anschließend versiegeln lassen!
Bei nem Autoaufbereiter würde sowas ungefähr 40 Euro kosten.

So, dann hoffe ich mal, daß der Wagen noch mindestens 3 Jahre bzw. 45.000 km hält. Sieht auf jeden Fall gut aus ^^

Mittwoch, 18. April 2012

Vergolden - erster Versuch

Heute kam mein Vergolderset und ich musste das natürlich sofort ausprobieren! Natürlich am Anfang nicht mit richtigen Gold, sondern mit einem goldfarbenen Blattmetall.

Als Testobjekt hab ich mir ein defektes Telefon rausgesucht. Das wirklich schwierigste an dem ganzen Vorhaben war das auseinander und wieder zusammen bauen des Telefons oO

Als ich das hintere Gehäuseteil endlich ab hatte, hab ich die Teile ganz einfach mit Seife und Wasser gereinigt.
Die zu beschichtenden Stellen hab ich dann mit Anlegemilch eingepinselt und etwa 15 Minuten antrocknen lassen.
Dann hab ich die Stellen mit Blattmetall belegt - gar nicht so einfach! Ein Vergolderkissen mit Vergoldermesser sind wohl echt nötig! Erstaunlicherweise hatte ich aber trotzdem quasi gar kein Materialverlust.

Merke: Vergolderkissen und Vergoldermesser bei Zeiten kaufen!

Das Telefongehäuse frisch mit Blattmetall belegt

Das Blattmetall hab ich mit einem Pinsel angedrückt und dann weiter trocknen lassen. Danach hab ich mit einem Tuch das Metall festgedrückt und das überschüssige Metall entfernt. Das hab ich wohl deutlich zu früh gemacht... An vielen Stellen ist das Metall eingerissen und verriebene Anlegemilch hat den Glanz des Metalls etwas versaut und das Metall sieht sehr unregelmäßig aus.

Merke: Nach dem Belegen länger antrocknen lassen!

Bei der gesamten Nacharbeit war ich recht schlampig... Durch mehr Zeit und mehr Geduld lässt sich das aber sicherlich noch verbessern.

Zum Schluß hab ich das ganze noch mit einer Schicht Schutzlack überzogen. Normal würde man mehrere Schichten drauf machen, aber da das ja nur zu Übungszwecken war, erspare ich mir das diesmal.

Das Ergebnis ist.. naja.. Seht selbst:

Vorher und Nachher

Das ganze sieht bissl nach "Retro-Used-Look" aus. An ner alten Lampe würde das genau so vielleicht noch gut aussehen, die Kombination mit dem modernen Telefon ist eigentlich schrecklich ^^

Immerhin hab ich jetzt ein Gefühl für das ganze und weiß woran ich noch arbeiten muß. Noch 2-3 Versuche, dann traue ich mich mal an die ersten Autoteile ^^
Für diverse Kunststoff-Abdeckungen im Motorraum brauch ich dann aber noch Ölmixtion statt Anlegemilch und robusteren Klarlack (zum Beispiel Bootsklarlack).

Dienstag, 17. April 2012

Neues über meinen Opel Vectra

Der letzte Eintrag zu meinem Vecci liegt schon wieder fast 6 Monate zurück.
Zu letzt gings um den Turboschaden, dessen Reparatur schließlich 1300 Euro kostete (Turbo, Kat, Auspuff, Luftmassenmesser, Ladedruckmesser, Werkstattkosten)!

Was in den letzten Monaten gemacht wurde:
- Heck weiter gecleant und großen Aufkleber "Nur Steuerhinterzieher fahren Oberklasse" dran gemacht (ist witzig und provokativ, sieht aber irgendwie kacke aus)
- Aufkleber "Strichliste" auf der Motorhaube (siehe Foto)
- Tempomat nachgerüstet (20 Euro)
- Bassbox nach kurzer Nutzung wieder ausgebaut
- Kontakte der Batterie chemisch gereinigt und versiegelt

Aufkleber Motorhaube

Mittwoch kommt der Wagen routinemäßig in die Werkstatt: Sommerreifen drauf, neue Bremsscheiben und Bremsklötze vorne, Ölwechsel, sämtliche Filter wechseln, Inspektion und Motorwäsche. Kostet 450 Euro, wenn keine unentdeckten Schäden gefunden werden.

Für die nahe Zukunft geplant:
Teile im Innen- und Motorraum mit Blattaluminium beschichten. Ist das gleiche Verfahren wie beim vergolden, aber eben mit Alu statt mit Gold ;) Eventuell verkupfere ich auch das ein oder andere Teil...
Die Ausrüstung kommt die nächsten Tage (Starterset mit ner extra Portion Alu für insgesamt 40 Euro), ich werde dann ne Weile üben und dann gehts ans Auto. Ergebnisse werden dann bei Zeiten gepostet.
Die Motorraum-Veredlung muß dabei noch bissl warten, da ich dafür noch spezielle Kleber und Lacke bestellen muß. Das und weitere Ausrüstungsgegenstände werden erst gekauft, wenn ich sehe, daß das ganze gut klappt und die veredelten Objekte auch ordentlich was her machen. Die Kosten dafür betragen dann rund 80 bis 90 Euro!
Außerdem will ich mir dann irgendwann ein Set zum galvanisieren zulegen... was dann nochmal rund 150 Euro sind.
Da ich aber momentan etwas pleite bin, wird das erst in einigen Monaten geschehen...

Ansonsten...
Abgesehen davon, daß mir kürzlich aufm LIDL-Parkplatz ein Porsche hinten reingerollt ist, weil die Fahrerin vergessen hat die Handbremse zu ziehen, läuft mit meinem Vecci alles bestens -> keine Probleme! Ich hoffe das bleibt auch so! Für die nächsten 3-4 Jahre... *toitoitoi*

Sonntag, 15. April 2012

Fahrspaß gegen Vernunft - Mercedes C 63 AMG gegen Renault Twizy

Heute begegnete ich auf der Autobahn meinem (fast) Traumwagen und außerdem entdeckte ich durch einen Werbespot ein sehr interessantes Auto, welches ich ja mal auch sehr toll fand.
Gegensätzlicher können diese Autos kaum sein: Mercedes C 63 AMG und Renault Twizy.


Der Kombi der Mercedes C-Klasse gehört eher zur kompakten Mittelklasse. Mit dem von AMG optimierten 6,2 Liter V8 Motor mit 457 PS beschleunigt der Wagen in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h - das kennt man so nur von starken Sportwagen. Ähnlich motorisierte Oberklasse Modelle sind auf Grund ihres Gewichtes nicht ganz so agil.
Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h gedrosselt und der durchschnittliche Verbrauch liegt laut Spritmonitor bei 17,6 Litern auf 100 km.
Neupreis ab 70.000 Euro, gebraucht gehts bei 45.000 Euro los (gut ausgestattet, Baujahr 2008, 70.000 km).

So einem Mercedes begegnete ich heute auf der Autobahn ^^


Während man vergleichbare Sportwagen sofort erkennen würde, erkennt man den C 63 AMG in erster Linie nur an den vier dicken Auspuffrohren. In dem Fall war das Nummernschild auch hilfreich ;)
Er fuhr zügig vor mir und ich versuchte mit zu halten (Vectra B 2.2 DTI mit 125 PS). Da reger Verkehr herrschte, konnte ich ne ganze Weile gut mithalten - lag wohl daran, daß der Mercedes vermutlich gemütlich im 4. Gang cruiste, wärend ich bereits alles gab XD
Als die Autobahn frei wurde (wir fuhren bereits 140 km/h), gab auch der Mercedes-Fahrer mal richtig Gas und war augenblicklich nicht mehr zu sehen... Das ist Porsche- und Ferrari-Niveau!
Um dem Klischee treu zu bleiben, begegnete ich direkt danach einem anderen Mercedes-Fahrer: Der war gemütlich mit 80 km/h auf der linken Spur unterwegs, während rechts alles frei war -.-


Was ganz anderes hab ich heut in der Werbung gesehen: Den neuen Renault Twizy gibts ab Sommer zu kaufen! Ein gar winziges Stadtauto (noch kleiner als der Smart) zu 100% elektrisch angetrieben.
In der stärkeren Variante leistet der Motor rund 20 PS und beschleunigt den Wagen auf 80km/h. Mit Türen (ja es gibt ihn auch ohne Türen!) kostet der Wagen knapp 9000 Euro plus monatlich 50 Euro für den geliehenen Akku. Mit einer Akkuladung kommt man 100 km weit.

Der Twizy ohne Türen

Praktisch ist der Twizy nicht wirklich... auch die Alltagstauglichkeit zweifle ich stark an! Hinter dem Fahrer hat noch ein Beifahrer platz, ODER eine zusätzliche Gepäcktasche. Insgesamt hat der Twizy zwei Handschuhfächer und eine größere Ablage unter dem Sitz, was zusammen 40 Liter Stauraum ergibt - das ist noch weniger als ein Motorrad mit Seitentaschen hat!
Insgesamt lässt sich der Wagen sowieso eher mit einem Motorrad vergleichen: Auch mit den Türen bleibt der Twizy an den Seiten teilweise offen. Im Winter und bei starken Regen kann das recht ungemütlich werden.
Den Twizy gibts auch in einer Version mit nur 45 km/h Höchstgeschwindigkeit - der Wagen kann dann von Jugendlichen ab 16 Jahren mit der Führerscheinklasse S gefahren werden.


Direktvergleich: C 63 AMG gegen Twizy:

Alltagstauglichkeit:
Der C 63 AMG ist voll alltagstauglich! Es haben 5 Personen Platz und als Kombi hat er genug Platz für den Familienurlaub. Gleichzeitig ist er kompakter als Oberklassemodelle oder dicke SUVs und fühlt sich so auch in der Stadt wohl.
Der Twizy ist auf Grund seiner niedrigen Endgeschwindigkeit nicht für die Autobahn geeignet (auch wenns erlaubt wäre), zum einkaufen ist er auch nur stark eingeschränkt geeignet und schließlich ist das mit der Akkuladung auch nicht ganz so alltagstauglich.
In Israel und Dänemark ist das besser gelöst: Da tauscht man an "Elektrotankstellen" den leeren gegen einen vollen Akku. Das ist ne Sache von 3 Minuten! Bis Deutschland komplett mit solchen "Elektrotankstellen" vernetzt ist, dürften noch einige Jahre vergehen, wenn sowas hier überhaupt geplant wäre. Wer in der Stadt wohnt hat oft nicht die Möglichkeit den Wagen vor der Wohnung zu laden.
Einen wirklichen Parkplatz-Vorteil hat der Twizy nicht, da man für ihn auch einen ganzen Parkplatz braucht - sich zwischen zwei belegte Parkplätze zu quetschen wäre zwar möglich, aber nicht zulässig, da dies die anderen Autos beim wieder ausparken behindern würde.
Punkt an den C 63 AMG.

Fahrspaß:
Der C 63 AMG ist verhältnismäßig leicht und bietet dafür enorm viel Power (1730 kg, 457 PS = 3,79 Kilo pro PS). Das ist Fahrspaß pur! Aber auch der Twizy soll ordentlich Laune machen: Eine Mischung aus Go-Kart und Motorrad bei 20 PS und nur 450 kg sind aber trotzdem ganze 22,5 Kilo pro PS. Zum Vergleich: mein Vectra hat 12,2 Kilo pro PS.
Punkt an beide.

Anschaffung und Unterhalt:
Neben dem Neupreis von 70.000 Euro (in der "Grundausstattung") muß man für den C 63 AMG jährlich 508 Euro für die Kfz-Steuer hinblättern. 100 km Fahrspaß kosten bei momentan 1,70 Euro pro Liter Super knapp 30 Euro!!! Selbst wenn man den Wagen auf LPG umrüstet, kosten 100 km immer noch gut 17-18 Euro! Von der Versicherung ganz zu schweigen...
Der Twizy kostet in der Topausstattung gerade mal 9000 Euro, ist steuerbefreit und der Verbrauch auf 100 km beträgt gerade mal ein paar Euro. Angesichts dessen machen die monatlich 50 Euro für den Akku keinen Schmerz. Miete heißt ja auch, daß man (in dem Fall) nach 3 Jahren einen neuen Akku bekommt.
Der Punkt geht ganz klar an den Twizy.


Fazit:
Gleichstand zwei zu zwei - zwei Verlierer!
Diese Fahrzeuge sind zwei Extreme und daher ist keiner der beiden für den Otto-Normalverbraucher geeignet. Der C 63 AMG ist viel zu teuer und der Twizy ist ein reines Spaßmobil, das man eher mit einem überdachten Motorrad oder Quad vergleichen kann.

Ein Kompromiss wäre eine Annäherung: Etwas günstiger aber immer noch sportlich gibts die C-Klasse als 350 CGI (kein AMG!) mit einem 3,5 Liter V6 mit rund 300 PS, oder den Vorgänger C 32 AMG mit dem 3,2 Liter V6 und 354 PS (mein Favorit, gibts gebraucht schon ab 7000 Euro, gute um die 10.000 Euro!).
Alternativ zum kleinen Twizy gibts von Renault den größeren und somit alltagstauglichen sowie nüchteren "Fluence" ab 25.690 Euro plus 82 Euro Miete für den Akku.
Ein richtiger Elektro-Kombi wird momentan von gar keinem Hersteller angeboten (nur Kleinwagen, Limousinen, Lieferwagen und Sportwagen).