Montag, 23. Dezember 2013

Der schlechte Ruf der Tuningszene

Die Tuningszene hat ein Problem mit ihrem schlechten Ruf: Illegal umgebaute Autos, illegale Straßenrennen und Lärmbelästigungen werden ihnen nachgesagt.
Und ich als Tuning-Freund sage: JA, DAS IST WIRKLICH SO! 
Nein, ich versuche das jetzt nicht irgendwie abzustreiten oder schön zu reden, so wie das viele machen!
Ich habe mit der Szene Kontakt und wenn Tuning-Clubs oder Gemeinschaften nicht selbst in irgendwas illegales verwickelt sind, dann unterstützen oder tolerieren die häufig illegales Verhalten!

Da gibts zum Beispiel ne Gruppe die sich "I'm Tuner 2.0" nennen und die eigentlich ein sehr lobenswertes Motto haben:
"Initiative pro Tuning in Deutschland:
Schlechte Presse, überzogene Beiträge im Fernsehen, und die Willkür mancher Vertreter des deutschen Rechtssystems haben uns lange genug in ein negatives Bild gerückt. (...) Wir wollen reine Showtreffen, keine Lärmbelästigung, kein Gummi auf der Straße,
keine Verkehrsvergehen....denn nur so zeigen wir, was wir wirklich wollen und wer/wie wir wirklich sind"
Wirklich nett gemeint, aber wenn man sich mit den Leuten näher beschäftigt, findet man heraus, daß die auch nicht anders sind. Sie geben sich Mühe, aber die typischen Übeltäter sind dennoch unter ihnen! So ergab eine Polizeikontrolle auf einem ihrer Treffen: 31 kontrollierte Autos, davon 6 illegale Umbauten, zwei Anzeigen, zwei Fälle von Mißbrauch illegaler Betäubungsmitteln. 
Statt die schwarzen Schafe zur Verantwortung zu ziehen und sich davon zu distanzieren, wurde die Schuld mal wieder auf die Polizei und Presse abgewälzt. Und wenn man die drauf anspricht, wird man auch wieder nur beleidigt... Ob das den Ruf verbessert? 

Ein anderes Ärgernis sind extrem tiefergelegte Autos...
Da ist man in der Stadt unterwegs, die Straße ist recht frei und der Verkehr fließt mit guten 50-55 km/h. Plötzlich geht der Vordermann ohne erkennbaren Grund in die Eisen und fährt mit 20-30 km/h weiter (oder noch langsamer). Was ist los? Tja, der Vordermann fährt so ein tiefes Auto, daß er nicht normal schneller über Huckel, Bahnübergänge, Schlaglöcher oder generell über schlechte Straßen fahren kann!
Im extremsten Fall sieht das dann etwa so aus:


Dank dem deutschen TÜV sind solche Tieferlegungen hier zum Glück verboten, aber das hindert nicht alle Autotuner daran, ihr Auto trotzdem tiefer zu legen als erlaubt.

Ich hab mal ein paar Leute drauf angesprochen und die meinten dazu:
- "Das ist unser Hobby und das ist besser als Omas die Handtaschen zu klauen!"
- "Ich muß auch andere Leute tolerieren."
- "Man kann uns ja auch überholen oder einen anderen Weg fahren."
- "Denk was Du willst mit Deinen Paragraphen!"
- "Guck Dich mal an!!!"

Respekt und Rücksicht sucht man bei solchen Leuten also vergebens! Auch wenn die Tuner immer so tolerant tun: Der Hass auf andere Automarken (BMW gegen Mercedes gegen Audi, Opel gegen VW, einfach jeder gegen jeden) ist weit verbreitet und andere Geschmäcker werden oft verurteilt. Bestes Beispiel ist mein "Saufen-CLK": Statt einem einfachen "der gefällt mir nicht / ist der scheisse" werde ich oft mit wilden, persönlichen Beleidigungen bombardiert und ich wurde sogar schon bedroht!

Aber zum Glück sind ja nicht alle so! Die wenigen korrekten Tuner werden den schlechten Ruf der Szene aber auch nicht verbessern können...

Und noch mal abschließend an alle die, die wüssten was "richtiges" Tuning ist und was nicht:
"Mit Fahrzeugtuning (...) bezeichnet man individuelle Veränderungen an Personenkraftwagen, Motorrädern und auch Lastkraftwagen, die dem Zweck dienen, die Leistung oder die Fahreigenschaften zu verbessern oder auch das optische und akustische Design zu ändern." 
Quelle Wikipedia
Ich kann es langsam nicht mehr hören, daß mein "Saufen-CLK" ja angeblich gar kein richtiges Tuning ist... oO Na wenn mein CLK keine Individualisierung ist, was denn dann??

Montag, 9. Dezember 2013

Mercedes Sprinter als 4x4

Ein Mercedes Sprinter ist erst mal nur ein langweiliger Transporter...
Eine Ausnahme sind da Allrad-Modelle des Sprinters (siehe HIER oder HIER).

Jetzt bietet Mercedes den aktuellen Sprinter wieder als 4x4 an und ist damit aktuell der einzige Transporter mit Allrad und einer zugelässigen Gesamtmasse von bis zu 5 Tonnen!
Der Allradantrieb lässt sich per Tastendruck dazu schalten und das Antriebsverhältnis ist dann 35:65 auf der Vorder- und Hinterachse.

Der Preis für das Modell ist noch unbekannt.
Gebrauchte 4x4 Sprinter gehen bei rund 8000 Euro los ;)

Freitag, 29. November 2013

Das Auto fit für den Winter machen - meine Tipps!

Wir haben Ende November und es wird aller höchste Zeit, den Wagen fit für den Winter zu machen!
Ich hab hier mal einige Tipps rund um das Thema:


Reifen:
Seit vielen Jahren sind Winterreifen Pflicht! Bei den Winterreifen ist nicht nur auf das "M+S-Zeichen" zu achten, sondern auf die Schneeflocke! Nur die Schneeflocke zeichnet einen echten Winterreifen aus, wie er vorgeschrieben ist! Das gilt besonders für Ganzjahresreifen.
Ganzjahresreifen sind eher ein Kompromiss, denn ein Ganzjahresreifen (oder auch Allwetterreifen genannt) ist niemals so gut wie ein richtiger Sommer- oder Winterreifen. Wer aber nicht grad aufm Land oder in den Bergen wohnt, der kann auch zu Ganzjahresreifen greifen. Zum Beispiel hier im Ruhrpott ist immer gut geräumt und gestreut, da kommt man eigentlich nie in wirklich gefährliche Situationen. Im Schnee funktionieren auch die Ganzjahresreifen super und bei Glatteis hilf auch der beste Winterreifen nichts mehr ;)
Wer sich für einen Ganzjahresreifen entscheidet, sollte aber unbedingt den Testsieger nehmen: Den Goodyear Vector 4Seasons
Da ein Ganzjahresreifen bereits ein Kompromiss ist, sollte man dort nicht noch mehr Kompromisse eingehen!
HIER gehts zur allgemeinen Reifensuche. Auch bei den Sommer- und Winterreifen sollte man eher zu den Markenreifen greifen und von "runderneuerten" Reifen sollte man besser ganz die Finger lassen! Man merkt den Unterschied!

 


Wischwasser:
Ebenso ist es seit einigen Jahren Pflicht, immer genug Wischwasser mit entsprechenden Frostschutz in der funktionierenden Scheibenwischanlage zu haben! Im schlimmsten Fall zahlt man 40 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg.
Auf keinen Fall sollte man Spiritus in das Wischwasser geben: Das kann Dichtungen und andere Kunststoffe angreifen!
Bei verschiedenen Discountern bekommt man jetzt 5 Liter Wischwasser für rund 5 Euro. Diese Wischwasser sind oft bis -60 Grad Celsius geeignet! Das heißt, man kann das in unserem Breitengrad auch noch 1 zu 1 mit Wasser verdünnen und hat dann immer noch Schutz bis -30 Grad Celsius!
Dazu muß man aber auch sagen, daß diese billigen und entsprechend verdünnten Wischwasser keine besonders gute Reinigungswirkung haben und oft sogar schmieren. 
Besser aber auch deutlich teurer ist zum Beispiel ein spezielles Wischwasser von Sonax (13,50 Euro für 5 Liter).

 


Scheibenwischer:
Die Scheibenwischer sollte man einmal im Jahr wechseln, aber am besten nach dem Winter! Im Winter leidet ein Scheibenwischer stark und ist im Frühjahr dann meistens defekt. 
Ich habe schon Scheibenwischer von Bosch (15 Euro) und billige No-Name-Wischer (3 Euro) getestet. Die billigen Wischer fangen schon nach 2-3 Monaten an zu springen und zu schmieren... wers nicht glaubt, kann ja mal selbst testen (so wie ich jetzt gemacht habe), oder man vertraut auf verschiedene Tests und Erfahrungen und holt sich gleich nen vernünftigen Bosch Twin oder Bosch AeroTwin


 


Batterie:
Die Batterie wird im Winter besonders beansprucht und sollte daher kontrolliert werden. Mit einem einfachen Multimeter kann man die Spannung messen, die über 12,7 Volt liegen sollte. Bei 12,3 Volt wäre die Batterie halb leer und liegt der Wert auch nur leicht unter 12 Volt, ist die Batterie schon viel zu leer! Bei laufenden Motor sollte die Batterie mit 13,8 bis 14,4 Volt geladen werden.
Fährt man zu wenig, kann die Batterie nicht mehr ausreichend geladen werden und man muß selbst mit einem Ladegerät für Autobatterien nachhelfen. Hilft auch das nichts mehr, ist eine neue Autobatterie fällig... auch hier bitte keine Billigprodukte nehmen! "Varta" und "Banner" sind zum Beispiel gute Marken.

 

sonstige Wartung und Pflege:
Vor dem Winter sollte man mit dem Wagen in die Autowäsche und dort auch eine Unterbodenwäsche durchführen. Den Wagen mit Wachs versiegeln lassen, damit das Blech nicht vom Salz angegriffen werden kann (bzw. nicht so gut). Nach dem Winter sollte man das wiederholen und wenn möglich, sollte man den Wagen auch im Winter ab und zu oberflächlich waschen.

Die Dichtungen von den Türen und vom Kofferraum sollte man mit einem Hirschtalg-Stift einreiben: Das schützt das Gummi und verhindert, daß die Türen festfrieren. Bekannter sind zwar Glyzerin-Stifte, aber die wirken nicht so gut.

Auch das Kühlwasser sollte man prüfen: Ist noch genug drin? Ist es nicht zu alt (siehe dazu Wartungsplan des Autos)? Ist genügend Frostschutz vorhanden (Frostschutzprüfer)? Viele Autohäuser und Werkstätten biete Winter-Sicherheits-Checks kostenlos an! Allerdings wird dann beim Material gerne abgezockt, falls was nötig ist...

Scheinwerfer-Birnen noch OK?  Falls man noch normale Halogen-Lampen und kein Xenon hat, dann empfehle ich die Osram Night Breaker, die wirklich deutlich heller sind als normale Lampen.

Praktische Gadgets:
Eine Sitzheizung ist ein wahrlich toller Luxus! Und man kann ihn günstig nachrüsten!
Die professionelle Variante: Einbau-Sitzheizung für 35 Euro pro Sitz
Diese Heizung wird in den Sitz eingenäht, richtig mit dem Auto verkabelt und der Schalter vernünftig integriert. Hier gehört viel Geschick dazu, oder man lässt sich die für einen entsprechenden Preis von einer Werkstatt einbauen.
Einfacher und günstiger: Die Sitzauflage für 18 Euro
Diese Auflage legt man einfach auf den Sitz und steckt sie in den Zigarettenanzünder, bzw. in die Bordsteckdose. Ist nicht so schön und professionell, aber die Variante funktioniert ebenfalls sehr gut und im Frühjahr nimmt man sie einfach wieder aus dem Auto raus.

Da man im Winter oft Schnee mit ins Auto bringt, entsteht im Auto oft eine hohe Luftfeuchtigkeit, die dann für beschlagene Scheiben sorgt. Dafür gibt es einige (wiederverwendbare) Entfeuchter extra für Autos, die aber meistens recht wenig bringen. Besser sind da handelsübliche Luftentfeuchter für Wohnräume. Gibts auch von anderen Marken und günstig beim Discounter. Die stellt man einfach unter einen Sitz, in den Kofferraum (wenn offen zum Innenraum) oder sonst wo hin. Eine Füllung reicht locker für eine Saison, wobei 1000 Gramm für die ganz feuchten Fälle sind... normal feuchte Autos kommen auch mit 500 Gramm Packungen aus!
Ebenfalls gut gegen beschlagene Scheiben sind Anti Fog oder Anti Beschlag Sprays

 

Kratzt Du noch, oder sprühst Du schon? Die chemische Keule gegen frostige Scheiben spart echt viel Zeit! Einfach grob den Schnee von den Scheiben entfernen und den Scheibenenteiser auf die vereiste Scheibe sprühen und bereits nach wenigen Sekunden ist die Scheibe frei! Mein persönlicher Favorit unter den Winter-Gadgets ;)


Treibstoffe:
Man glaubt es kaum, aber im Winter benötigt man andere Treibstoffe! Beachten muß man dabei recht wenig, da die Tankstellen das selbst umstellen.
Zum Beispiel beim Diesel: http://de.wikipedia.org/wiki/Winterdiesel#Deutschland
Man sollte halt drauf achten, daß man nicht einen Kanister Sommer-Diesel daheim hat und den dann im tiefsten Winter tankt ;)
Ähnlich ist es beim Benzin (siehe hier), auch dort gibt es eine Sommer-, Winter- und Übergangsmischung. Auch beim LPG muß man auf die Mischung achten: Im Winter tankt man besser eine 40/60 Butan-Propan-Mischung. Die billige 95/5 Mischung (die ich nicht mal im Sommer tanke) kann bei kalten Temperaturen Probleme verursachen!

Es gibt auch einige Additive zum selbst mischen, falls man meint daß es nötig wäre.



So, das waren meine Tipps, ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen und Ihr habt vielleicht noch was gelernt ;) Kommt gut durch den Winter!

Donnerstag, 28. November 2013

BMW i3 Euro NCAP Crash-Test

Eigentlich war es für mich selbstverständlich, daß der BMW i3 beim Euro NCAP Crash-Test fünf Sterne erreicht... es handelt sich hier schließlich um einen in der Grundausstattung 45.000 Euro 35.000 Euro teuren BMW mit neuester Technik.
Dachte ich... denn der i3 bekam nur 4 Sterne!


Das Ergebnis des Crash-Tests:
Insassenschutz Erwachsene 86%
Insassenschutz Kinder 81%
Fußgängerschutz 57%
Sicherheitsunterstützung 55%
(Quelle Euro NCAP)


Die Reaktion der Fanboys war schon zu erwarten: "Der Test ist Quatsch und der BMW i3 ist trotzdem das sicherste Auto seiner Klasse..."

Naja... Fakt ist: in seiner Klasse ist der i3 sogar der Schlechteste: http://de.euroncap.com/de/small_family_car.aspx
In der Kategorie "Kompaktwagen" hat neben dem i3 nur der Ford EcoSport ebenfalls mit vier Sternen abgeschnitten (dabei hat der Ford aber mehr Punkte als der BMW).

Die Fanboys versuchen sich zu erklären: "Fußgängerschutz ist Quatsch und interessiert niemanden!"

Mag sein - mich interessiert es auch nicht ;) Man selbst will sicher unterwegs sein, niemand achtet beim Kauf darauf, wie sicher ein Auto für die Fußgänger ist... Also lassen wir den Fußgängerschutz mal außen vor! Und das obwohl der i3 ausdrücklich ein Stadtauto ist ;)

Weiter heißt es von den Fanboys: "Hätte der i3 einen Gurtwarner, dann hätte er bei der Kategorie "Sicherheitsunterstützung" besser abgeschnitten und hätte dann auch fünf Sterne bekommen. Gurtwarner sind irrelevant!"

Ein Gurtwarner piepst, wenn man sich nicht anschnallt. Stimmt, das ist ein schwachsinniges System! Die einen schnallen sich absolut selbstverständlich an, die anderen überbrücken den Gurtwarner einfach. Aber: Wer glaubt ernsthaft, daß ein popeliger Gurtwarner in der Bewertung 25-30% ausmacht? Hätte der i3 einen Gurtwarner, hätte er die fünf Sterne trotzdem nicht bekommen!
Aber lassen wir mal die Sicherheitssysteme auch mal außen vor...

Konzentrieren wir uns auf das wesentliche: Den Insassenschutz für Erwachsene! Denn auch da hat der i3 nur 86% erreicht und ist damit Schlußlicht in seiner Kategorie im Jahr 2013 und 2012! Schlechter war nur der Chevrolet Volt im Jahr 2011 mit 85%!

Um mal zu zeigen wer ähnlich sicher ist wie der BMW i3:
Der Nissan Note mit 86/82/58/70 %
Der Dacia Sandero mit 80/79/57/55 %

Also das mal zum Thema "besonders sichere Fahrgastzelle aus Carbon" und "3 Milliarden Euro für die Entwicklung"...

Das Ergebnis in Sachen Sicherheit: Der BMW i3 ist so sicher wie ein Nissan Note oder Dacia Sandero! Heißt er ist nicht unsicher, aber er ist auch nicht herausragend sicher und bei weitem nicht so sicher, wie man es in dieser Preisklasse erwarten würde!
Schade drum und sehr peinlich für BMW... bin mal gespannt was die dazu sagen werden!




Korrektur: 
Ich habe fälschlicherweise geschrieben, der i3 würde 45.000 Euro kosten. Das ist falsch, er kostet nur 35.000 Euro! Damit ist er gerade mal 5000 Euro teurer als der vergleichbare (aber unterlegende) Nissan Leaf.
HIER der aktuelle Vergleich zwischen dem BMW i3 und Nissan Leaf.

Freitag, 25. Oktober 2013

Neues vom "Saufen"-CLK

Es gibt ein paar Neuigkeiten!
Erst mal habe ich meinen "Dachgarten" erweitert und zwei Bierkästen auf dem Dach montiert.
Heute kamen dann noch drei neue Aufkleber dazu: "Ambulante Bierpflege" hinten, "Tatüüüü Tataaaa" vorne und ebenfalls hinten ein Hinweis für Funker "CB CH 9 AM", was den Funkern einfach signalisiert, daß ich auf dem Kanal 9 AM zu erreichen bin.




Dienstag, 10. September 2013

Erste Verkehrskontrolle

Gestern war es so weit: Meine erste Verkehrskontrolle durch die Polizei! Meine erste Kontrolle in 14 Jahren überhaupt und das zwei Wochen nachdem mein Auto foliert wurde ;)
Da die Folierung an sich nicht illegal ist und es an dem Auto auch sonst nichts illegales gibt, gab es bei der Kontrolle nichts zu beanstanden. Ja: Das Auto ist nicht tiefergelegt, die Reifen und der Auspuff sind serie, die Gasanlage ist eingetragen, Verbandskasten, Warndreieck und TÜV sind vorhanden.
Das wird wohl nicht die letzte Kontrolle gewesen sein... aber wenn alle Polizisten so gut drauf sind wie die von gestern, hab ich auch nichts dagegen ^^

Freitag, 6. September 2013

Dachgarten

Ich hab für meinen CLK einen kleinen Dachgarten hergerichtet: Ein originaler Mercedes-Grundträger, den ich günstig und gebraucht bei eBay ersteigert habe, dazu zwei Zusatzscheinwerfer (momentan noch ohne Funktion) und das ganze mit Juteband umwickelt ^^


Mal schauen was ich die nächsten Tage/Wochen noch alles machen werde....

Montag, 26. August 2013

Mercedes CLK im Polizei-Look "SAUFEN"

Es ist endlich vollbracht!
Nachdem der Folierer in Witten nen Rückzieher gemacht hat, habe ich meinen Benz bei FoliaSUN Bochum folieren lassen.

Das Ergebnis:



Zur Legalität:
So wie der jetzt ist, ist das vollkommen legal! Was verboten wäre, wäre ein "POLIZEI"-Schriftzug, oder reflektierende Folie.
Natürlich werde ich mich auf Kontrollen der Polizei gefasst machen, was aber kein Problem sein wird, da alles am Auto absolut legal ist ;)
Ich habe seit 1999 meinen Führerschein und war bisher in keiner Polizeikontrolle - ich bin gespannt wann die erste stattfinden wird.

Reaktionen:
Die Reaktionen sind überwiegend positiv ^^ Andere Autofahrer und Passanten schauen erstaunt dem Wagen hinterher und lachen (im positiven Sinne!). Selbst die Polizei schaut interessiert und erstaunt hinterher. Ein Tankwart hat mich sogar gefragt, ob er ein Foto vom Auto machen darf.
Aber es gab auch negative Reaktionen... mir ist schon klar, daß der Wagen nicht jedem gefällt, Geschmäcker sind halt verschieden, aber die Krönung war, daß ich aus dem Club "CLK-Freunde - Der harte Kern" ausgeladen wurde, weil dem Veranstalter das Design nicht gefällt und er meinen Wagen nicht bei den anderen CLKs stehen haben wollte. Gut, auf so einen spießigen, intoleranten Verein kann ich dann auch verzichten ;)

Samstag, 17. August 2013

LPG / Autogas

So wie schon lange geplant, habe ich meinen Mercedes CLK 320 nun endlich mit einer Autogas-Anlage ausrüsten lassen!

Die Suche nach einem geeigneten Umrüster entpuppte sich zunächst als recht schwer... Wenn man in einem entsprechenden Forum nach Hilfe sucht, wird die Suche eigentlich noch schwerer. Es kommt einem so vor, als ob 99% aller Umrüster völlige Stümper sein müssten! Das ist natürlich Quatsch...

Hier meine Tipps zur Umrüster-Suche:
1. Einen erfahrenen Umrüster suchen! Also jemanden, der das schon seit vielen Jahren regelmäßig macht und nicht nur ab und zu nebenbei.
2. Ideal wäre es, wenn der Umrüster das umzurüstende Modell schon mal zuvor umgerüstet hat.
3. Eine fachgerechte Umrüstung dauert 3-4 Tage! Manche Umrüster machen das an einem Tag - Finger weg!
4. Nichts teures aufschwatzen lassen! Nicht jeder Motor benötigt eine zusätzliche Schmierung (FlashLube). Wenn der Motor gasfest ist und keine Zusätzliche Schmierung braucht, der Umrüster aber eine verbauen will - Finger weg!

Im Motorraum schön integriert

Meine Auswahl:
Schon nach kurzer Suche habe ich mich für den Umrüster "Autogas Bochum" entschieden. Der Umrüster ist erfahren, hat schon zahlreiche CLK und/oder 320er umgerüstet, hat mich kompetent beraten und war günstig. Die Prins-Anlage für meinen 6-Zylinder hat insgesamt nur 2100 Euro gekostet!

Der Gasumschalter neben dem Lichtschalter

Die ersten 1000 km:
Von Anfang an läuft der Wagen auf Gas absolut butterweich und auch der Wechsel zwischen Gas und Benzin (und anders herum) verläuft unbemerkt. Sollte der Wagen beim Wechsel ruckeln, stimmt etwas nicht! Ebenso, wenn im Gasbetrieb die Motorkontrolleuchte angehen sollte!
Nach den ersten 1000 km kam der Wagen dann noch mal zur Nachuntersuchung: alles OK! Der Gasdruck war wohl leicht zu hoch und wurde etwas herunter gestellt... konnte aber keinen Unterschied feststellen.

Kleine Kritik:
Der Tankstutzen ist ein bisschen häßlich geworden... Aber OK, lieber bissl zu viel Rostschutz, als später Rost an der Stelle. Außerdem sieht man das ja auch nur beim tanken - von daher nicht soooo schlimm.

Unten rechts der kleine Tankstutzen für Gas


Außerdem war der Verdampfer etwas ungünstig und ungeschützt hinter der Stoßstange verbaut. Als ich den Umrüster darauf aufmerksam machte, baute er sofort ein entsprechendes Blech ein, welches den Verdampfer vor Witterung schützt.

Noch ungeschützter Verdampfer


Sparpotenzial:
Der Gasverbrauch ist etwas höher als der Benzinverbrauch. In meinem Fall habe ich vorher im Schnitt 9,8 Liter auf 100 km verbraucht, jetzt liegt der Gasverbrauch bei etwa 11,5 Litern.
Bei einer monatlichen Fahrleistung von 1400 km heißt das:
Benzin etwa 1,57 Euro pro Liter = 215 Euro pro Monat
Gas etwa 0,70 Euro pro Liter = 112 Euro pro Monat
Wenn ich jetzt noch die zusätzlichen Inspektions- und TÜV-Kosten sowie das Startbenzin einberechne, spare ich gut 90 Euro im Monat!
Die Gasanlage hat sich dann also nach knapp 2 Jahren amortisiert! Rechne ich noch die Wertsteigerung des Autos hinzu, hat sich die Gasanlage schon nach einem Jahr gelohnt!


Statt Reserverad nun einen Gastank

Fazit:
Ich bin absolut zufrieden und würde jedem ne Gasanlage empfehlen! Klar muß man erst mal nen Batzen Geld investieren, aber dann wird fleißig gespart! Es macht Spaß günstig zu fahren und nicht ständig die Preise an der Tankstelle beobachten zu müssen - während sich die Benzinpreise täglich mehrmals ändern, bleiben die Gaspreise über Wochen stabil!


Montag, 5. August 2013

CLK Cabrio bei den Simpsons *Update*

Heute bei den Simpsons war kurz ein CLK Cabrio zu sehen:


Das CLK Cabrio gehört einer alten Freundin von Marge Simpson.
Es handelt sich um die Folge Nr. 22.10 "Im Zeichen des Schwertes".

Ich habe dann noch etwas gesucht und habe herausgefunden, daß das CLK Cabrio noch mindestens zwei mal bei den Simpsons zu sehen war:


Um welche Folgen es sich dabei handelt, kann ich jetzt ausm Kopf nicht sagen...


Update:
In der neuesten Folge ("Der Herr der Gene") war wieder ein CLK Cabrio zu sehen:


Montag, 15. Juli 2013

Test: Rollei CarDVR-110 Auto-Kamera (Dash-Cam) *Update 2016*

Im Falle eines Unfalls ist es gut wenn man einen Zeugen dabei hat - wenn nicht, ist es gut den Unfall auf Video zu haben!
Als mir in kürzester Zeit zwei mal die Vorfahrt genommen wurde und es fast zu einem Unfall kam, entschied ich mich, eine Auto-Kamera zu kaufen (auch Dash-Cam, Car-Cam oder Video-Blackbox genannt).

Die Qual der Wahl - [Update 02.01.2016]:
In den letzten drei Jahren hat sich technisch natürlich viel getan. Inzwischen hat sich die Marke "iTracker" auf dem Markt etabliert und bietet sehr gute Dash-Cams an. Zum Beispiel die iTracker mini0806-PRO GPS für 159 Euro, die bei Amazon aktueller der Bestseller Nr. 1 ist.Sie ist sehr klein und sehr gut ausgestattet.
Der Nachfolger meiner Rollei 110 ist die Rollei Car-DVR-200 für 99 Euro. Meiner Meinung nach, hat die das beste Preisleistungsverhältnis.
Für die Technikfreaks gibts dann noch die Garmin nüviCam LMT-D für 328 Euro. Das ist in erster Linie ein Navigationsgerät, das zusätzlich mit einer Dash-Cam, DAB+Verkehrsfunk und Fahrassistenzsystemen (Kollisionswarner und Spurhalteassistent).
Von billigen oder No-Name-Geräten sollte man die Finger lassen! Die Qualität und Zuverlässigkeit ist meistens schlecht.
Auch Speicherkarten sind günstiger geworden: 32 GB für 14 Euro, 64 GB für 20 Euro.

2013 habe ich die Rollei CarDVR-110 inkl. 16 GB Speicherkarte für 170 Euro gekauft.

Die technischen Daten der Rollei 110:
- Full HD Videoauflösung (1920x1080/30fps)
- Datenformat: Foto: DCF (JPEG, Exif: 2.2) | Film: MOV
- Weitwinkel-Objektiv 3,0 mm
- Fokussierbereich: F = 2.4 | Blende: 1,5 m ~ unendlich
- 2,4“ Farb-LCD-TFT (112K Pixel)
- integriertes Mikrofon und eingebauter Lautsprecher
- Anschlüsse: HDMI 1.3 (oder höher) | Mini USB | 10 Pin Mini-USB-zu-AV-Ausgang
- G-Sensor
- GPS

Der Einbau:
Per Saugnapf-Halterung (leider etwas groß geraten) bringt man die Kamera möglichst am Rückspiegel an. Das mitgelieferte 12/24 Volt Kabel (auch für LKWs geeignet) ist 4 Meter lang - das Kabel soll nicht wie bei nem Navi quer über die Scheibe und die Mittelkonsole hängen, das Kabel wird sauber unter dem Dachhimmel und über die A- oder B-Säule verlegt, so daß man es kaum sieht.
Am Anfang hatte ich Probleme mit Abstürzen der Kamera, aber das Problem war leicht zu beheben: Die eingelegte Speicherkarte muß unbedingt im Gerät über die Einstellungen formatiert werden! Das hab ich nicht getan: ich hab die Karte einfach eingelegt und losgelegt... hat funktioniert! Bis auf die Abstürze ;) Eventuell muß man auch ein Firmwareupdate machen. Anleitung und Firmware zum runterladen findet man auf der Herstellerseite.

Die Praxis:
Man kann das Gerät so einstellen, daß es sich beim Motorstart automatisch einschaltet und kurz nach dem Motor abstellen wieder ausschaltet. Aufgenommen wird in 5-Minuten-Abschnitten und wenn die Speicherkarte voll ist, wird der älteste Abschnitt gelöscht. Die 16 GB reichen für etwa 8 Stunden bei höchster Auflösung. Wenn einem während der Fahrt etwas passiert oder man irgendwas interessantes sieht, gibts eine "Paniktaste" - die Speichert das aktuelle Video dann dauerhaft ab und das wird dann auch nicht automatisch gelöscht.
Dank der GPS-Aufzeichnung kann man sich die Videos dann auf dem PC mit Geschwindigkeit, Beschleunigung und Route anschauen. Die mitgelieferte Software ist nicht ganz so toll, aber die kostenlose Software "RegistratorViewer" ist spitze:


Die gestückelten Videos werden zusammen gefügt, so daß man pro Fahrt eine Gruppe hat. Man erhält zudem Infos zu den gefahrenen Kilometern und Geschwindigkeiten.
Es müssen ja nicht immer Unfälle sein! Man kann genau so gut skurrile oder schöne Dinge aufnehmen, wie zum Beispiel die Ausfahrt vom 3. CLK-Treffen in Emsbüren:


Das Video unbedingt auf "1080p" stellen und als Vollbild anschauen. Beim schneiden und konvertieren hat die Qualität etwas gelitten... die originalen Videos sind noch besser!
Übrigens ist die Videoqualität auch nachts ausreichend gut! 

Rechtliches (ohne Gewähr):
Rechtlich gibts mit der Kamera einige Unstimmigkeiten.
Das Filmen an sich ist erst mal erlaubt, aber das Veröffentlichen ist da schon wieder was anderes... Wenn da eine Person / ein Wagen im Mittelpunkt steht und diese der Veröffentlichung nicht zustimmt, dann muß man zum Schutz der Persönlichkeitsrechte Gesichter und Kennzeichen unkenntlich machen.
Wenn man willkürlich größere Gruppen filmt, oder jemand zufällig vorbei läuft/fährt und/oder kurz zu sehen ist, muß man den nicht unkenntlich machen. Als Beispiel siehe Nachrichten die Staus zeigen - da wird auch niemand gefragt oder unkenntlich gemacht.
Hatte man einen Unfall und es steht Aussage gegen Aussage und man hat ein Beweisvideo, ist es Sache des Richters das Video als Beweis zuzulassen oder nicht. Aber mal ernsthaft: Warum sollte ein Richter solch eindeutiges Beweismaterial nicht zulassen?
Aber vorsicht: Man kann sich so auch schnell selbst belasten, wenn man damit seine eigenen Fehler filmt!
[Update 19.07.2013]:
"Aufnahmen von Mini-Videokameras im Auto und an anderen Fahrzeugen sind nach Ansicht des Amtsgerichts München in einem Zivilprozess als Beweismittel zulässig."
Quelle: http://www.motor-talk.de/news/dashcam-video-gilt-als-beweismittel-t4612211.html#post37725044


Fazit:
Die in meinem Fall 170 Euro waren nicht gerade wenig, aber es lohnt sich! Man hat ein gutes Gefühl, einen "elektronischen Zeugen" dabei zu haben und für andere Zwecke ist die Kamera auch nicht schlecht (siehe die vielen, russischen Auto-Videos).
Einbau und Bedienung sind leicht, man sieht die Kamera zwar neben dem Innenspiegel, aber nicht so eindeutig wie z.B. ein Navi, die Bildqualität ist absolut super!
Die Kamera funktioniert einwandfrei, es gibt nichts daran auszusetzen und ich empfehle sie daher uneingeschränkt weiter! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zudem das momentan beste am Markt.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Der Hornbach Hammer aus Panzerstahl

OK, das hat jetzt nicht direkt was mit Autos zu tun... aber aus lauter Verwunderung muß ich doch mal drüber schreiben!
Bei Hornbach gab es einen Hammer, gefertigt aus Panzerstahl. Der TV-Spot dazu:


Habe ich den Spot anfangs noch für einen Gag gehalten, stellte sich jetzt heraus, daß dieser Hammer tatsächlich aus einm Panzer gefertigt wurde!
Verblüffend ist die Nachfrage: Limitiert auf 7000 Stück, war der Hammer nach 2 Tagen ausverkauft! Online wurde er bei Hornbach für knapp 30 Euro inkl. Versand angeboten, im Laden für 25 Euro und inzwischen bei eBay für nicht unter 100 Euro!
Na das ist doch echt mal ein Hammer!

Fotos vom Hammer mit aufwändig gestalteter Verpackung: http://www.designmadeingermany.de/2013/16604/6-33/

Tja, hätte ich das früher mitbekommen, hätte ich mir so einen Hammer geholt... Nun ist es leider zu spät :(

Sonntag, 7. Juli 2013

Bordsteckdose / Zigarettenanzünder ausbauen

Die Bordsteckdose im CLK taugt leider nicht viel :( Eine in meinem Fall angeschlossene Auto-Kamera hat immer wieder Unterbrechungen. Die Steckdose ist einfach nicht tief und fest genug, so daß der Stecker wackelt. Ich musste daher immer mit offenem Fach fahren und wenn die Kamera aus ging, musste ich am Kabel rütteln:


Das sieht nicht schön aus und ist extrem nervig -.- Das einzige was hilft: eine andere Steckdose verbauen!

Ich habe das wie folgt gelöst... 

Als erstes zieht man die schwarze Umrandung an der Schulkulisse ab: Einfach mit den Fingernägeln seitlich drunter gehen und nach oben abziehen.


Danach kann man das Bedienfeld abnehmen - auch wieder nur kräftig nach oben ziehen! Um das Bedienfeld über den Schalthebel zu bekommen, muß dieser auf "P" stehen. Die Kabel können alle dran bleiben, das Bedienfeld legt man etwas zur Seite...
Nun kann man die zwei Schrauben vom Steckdosen-Fach lösen:


Um das Fach heraus zu bekommen muß der Wahlhebel wieder zurück auf "N" und mit etwas gefummel bekommt man das Fach heraus. Zu sehen ist die Steckverbindung für die Bordsteckdose.


Ich habe mir einen Zweifach-Verteiler mit Verlängerungskabel für ein paar Euro geholt, den Stecker davon entfernt und stattdessen zwei Steckverbindungen zum anklemmen dran gemacht:


Den Zweifach-Verteiler hab ich dann ins Fach gelegt und das Kabel nach hinten durch die Klappe verlegt und dann mit dem Anschluß verbunden (auf die Polung achten!): 


Die ursprünglich verbaute Steckdose ist somit ohne Funktion, aber die ganze Konstruktion kann leicht wieder rückgängig gemacht werden.
Dann wird das ganze wieder zusammen gebaut und das Ergebnis sieht dann so aus:


Ich habe jetzt zwei funktionsfähige Steckdosen, statt nur eine mit Wackelkontakt :)

Donnerstag, 20. Juni 2013

Projekt CLK aufmöbeln - Teil 1

Es ist an der Zeit den CLK mal ordentlich aufzumöbeln! Schon vor einiger Zeit habe ich den Kühlergrill mattschwarz foliert:


Auf dem 3. CLK Treffen in Emsbüren 2013

Das war sehr einfach: Man baut den Kühlergrill schnell und einfach aus (paar Schrauben), reinigt ihn gründlich und lackiert ihn dann mit einer Sprühfolie (Plasti Dip für rund 17 Euro, eine Dose reicht!). Fertig!
Der Vorteil von Sprühfolie ist, daß man diese recht einfach wieder rückstandlos entfernen kann, wenn es einem nicht mehr gefällt. Bei einer Lackierung wäre das nicht so einfach...
Gleichzeitig habe ich noch den Mercedes-Stern durch eine Mercedes-Plakette ersetzt - hauptsächlich um Vandalismus vorzubeugen.

Dann kam noch ein Heckscheibenaufkleber hinzu: "Working Class"
Die meisten Aufkleber (auch schon die vom Vectra) lass ich dort anfertigen: Plott4All
Man kann die Größe frei wählen, es gibt viele Farben, Oberflächen und Schriftarten zur Auswahl, die Qualität und der Preis stimmen und die Lieferung erfolgte immer schnell.

Am Montag hab ich dann endlich die Scheiben folieren lassen! Das war ein Groupon-Angebot für schlappe 89 Euro! Abgesehen von diesem Angebot wäre der günstigste Preis rund 140 Euro gewesen, wobei manche aber auch über 200 Euro für sowas verlangen!

Gut zu erkennen: Die dritte Bremsleucht muß frei bleiben!


Ende der Woche wird mein CLK dann noch teilfoliert - dazu gibts nächste Woche weitere Infos und vor allem Fotos :)

Dienstag, 18. Juni 2013

Große Inspektion / Assyst B möglichst günstig

Bei meinem CLK war die große Inspektion fällig. Die Frage war: Soll ich den bis jetzt bei Mercedes Scheckheft gepflegten Wagen weiterhin zu Mercedes bringen? Die Antwort war ein klares nein! Bei einem 12 Jahre alten Wagen mit über 200.000 km lohnt es sich einfach nicht mehr das Scheckheft weiter zu führen.

Mercedes wollte für die große Inspektion 950 Euro haben, eine Werkstattkette 650 Euro (ohne die später erwähnten Bremsen!). Wenn man dann die Kostenaufstellung genau anschaut, merkt man daß die Werkstätten teils völlig unverschämte Preise für Ersatz-/Verschleißteile nehmen! Zum Beispiel wird für einen Bosch Kraftstofffilter über 120 Euro verlangt, obwohl dieser im freien Handel gerade mal 60-70 Euro kostet. Für einen Liter 0W40 Markenöl nehmen die Werkstätten bis zu 24 Euro, obwohl dieser im freien Handel gerade mal 7-8 Euro kostet! Und so weiter...

Ich habe mich daher entschlossen keine große Inspektion "am Stück" zu machen, sondern die Posten einzeln ab zu arbeiten:

Ich habe den Ölwechsel bei MacOil machen lassen - für sage und schreibe 60 Euro statt für über 200 Euro! MacOil benutzt dabei hochwertiges 0W40 Öl (in meinem Fall 8 Liter) und einen originalen Bosch Ölfilter. Da diese Firma nur Ölwechsel durchführt und sonst nichts anderes macht, sind die auf diesem Gebiet wirklich absolute Profis! Das ganze läuft dabei nach dem "Drive-In-Prinzip" ab: Man fährt in die Halle, gibt den Fahrzeugschein ab, sucht sich eine zugelassene Ölsorte aus und beobachtet an einem Monitor wie der Ölwechsel durchgeführt wird - denn während der gesamten Prozedur bleibt man im Wagen sitzen! Wie ein Kellner in einem Restaurant eine Weinflasche vorzeigt, zeigt der Mechaniker den neuen Ölfilter und am Schluß den Ölmessstab. Das ganze dauerte ca. 15 Minuten und ich war zu tiefst beeindruckt! Dieser Laden ist absolut empfehlenswert!

Zwei Glühbirnen und den Luftfilter habe ich selbst besorgt und gewechselt - das sparte mir gut 60 Euro ein und dauerte gerade mal 10 Minuten.

Den Kraftstofffilter, die Bremscheiben/Klötze und die Bremsflüssigkeit habe ich selbst besorgt (natürlich auch alles Markenmaterialien) und lasse das durch eine Werkstatt einbauen. So spare ich ca. 100 bis 150 Euro!

Ich war dann noch in einer Fachwerkstatt und habe eine kleine Inspektion in Form einer Sichtprüfung durchführen lassen - am Wagen ist alles in bester Ordnung! Dann folgte noch eine Wartung und Neubefüllung der Klimaanlage. Das kostete mich zusammen 170 Euro.

Jetzt ist also so weit alles gemacht und ich habe mehrere hundert Euro gespart!! Scheckheft? Also das was ich jetzt gespart habe und bei zukünftigen Inspektionen sparen werde, würde ich bei einem Verkauf des Wagens mit einem von Mercedes geführten Scheckheft niemals wieder einspielen können! Niemand würde mir für den Wagen 1000 Euro mehr geben, nur weil im Scheckheft ein Stempel von Mercedes ist... Und es entsteht ja auch kein Wartungsstau, weil ich ja alles gemacht habe, was gemacht werden musste und das nachweislich!

Aber zugegeben: Das ganze dauert lange und ist umständlich! Normal bringt man den Wagen in die Werkstatt und holt den Wagen am Tag drauf wieder ab und alles ist gemacht. So war ich einen Tag das Öl machen, einen Tag Inspektion/Klimawartung, Birnen/Luftfilter hab ich zwischendurch selbst gemacht und Bremsen/Kraftstofffilter haben auch wieder einen Tag in Anspruch genommen...

Geld sparen kostet eben Zeit ;) Meine Ersparnis: mindestens 400 Euro!

Freitag, 10. Mai 2013

200.000 km mit dem CLK

Mein CLK hat jetzt die 200.000 km Marke überschritten und somit gilt der Motor offiziell als eingefahren ;)


Montag, 21. Januar 2013

Großflächige Kofferraumbeleuchtung (Mercedes CLK)

Die Innenbeleuchtung meines CLK habe ich bereits aufgepeppt (kaltweiße Hochleistungs-LEDs) und nun war auch der Kofferraum dran.
Man hätte natürlich ganz einfach die Standard-Glühbirne durch eine LED austauschen können (so wie ich es im Innenraum gemacht habe), aber ich wollte es ne Nummer größer ^^
Statt nur diese eine LED zu verbauen, habe ich eine ganze LED-Lichterkette im Kofferraum verbaut!

Das ganze sieht so aus:



Die Vorgehensweise ist recht einfach:

1. Man benötigt rund 2 Meter LEDs (Zum Beispiel von Amazon für rund 16 Euro), eine Schere, Kabelbinder, ein Feuerzeug und etwas Schrumpfschlauch.
2. Die originale Glühbirne wird aus der Fassung genommen. Man schneidet den Stecker von der LED Stripe ab und probiert erst mal welches Kabel an welchen Kontakt kommt. Dann nimmt man die Fassung komplett raus.
3. Rund 1 cm Kabel von der LED Stripe abisolieren, dann an dem entsprechenden Kontakt befestigen (Knoten, Klemmen, Kleben) und den Schrumpfschlauch über den kontakt ziehen und mit dem Feuerzeug erwärmen, so daß er sich eng zusammen zieht. Das sollte dann so aussehen:


4. Die Fassung wieder anschließen (die LEDs sollten jetzt leuchten) und wieder einbauen
5. Die LEDs können jetzt oben im Kofferraum verlegt werden (selbstklebend). Das ganze möglichst gleichmäßig. Leider ist der Stripe nicht so elastisch wie erwartet... Wenn möglich noch mit Kabelbindern zusätzlich fixieren.
Von unten betrachtet sieht das dann so aus:


Fertig! Ich hab das in rund 20 Minuten vollbracht :)
Ich befürchte jedoch, daß der Kleber des Stripes nicht lange halten wird... Nicht an allen Stellen konnte ich mit Kabelbindern arbeiten und so werden Teile wohl wieder runter kommen. In dem Fall kann man wohl mit ordentlich viel transparenten Klebeband nachhelfen.
Das ganze Geschuster sieht man normal nicht, nur wenn man sich bückt und von unten schaut, aber wenn man es doch ordentlich und schön haben will, wird eine milchige Plexiglasscheibe wohl gute Dienste tun.

Sonntag, 20. Januar 2013

Test: Bluetooth OBD2

Wenn das Auto einen Defekt hat, ist es sinnvoll den Fehlerspeicher auslesen zu lassen. An den ausgegebenen Fehlercodes lässt sich dann bestimmen was genau defekt ist. In einer Werkstatt zahlt man fürs einmalige Auslesen 10 bis 20 Euro, oder gar mehr!

Das kann man aber auch ganz einfach selbst machen: Mit einem ODB2-USB-Adapter und einem Notebook, einem Stand-Alone-Diagnosegerät für unter 30 Euro, oder einem OBD2-Bluetooth-Adapter und einem Handy (iPhone, Android oder Windows Phone). Von letzterer Möglichkeit möchte ich jetzt hier berichten!



In meinem Fall (Mercedes CLK 320 Baujahr 2001) befindet sich die OBD2-Dose unter dem Lenkrad:


Das Gerät sollte nach dem einstecken leuchten.
Mit dem Handy sucht man zuerst den OBD2-Adapter und koppelt ihn dann mit dem Handy (Code 1234). Dann kann man Torque (oder eine andere Software) starten und die Zündung des Autos auf "ON" stellen.

Man kann dann die Fehlercodes auslesen und bei bedarf auch löschen. Bei meinem gibts aktuell keine Fehlercodes, so kann ich "leider" auch keine zeigen ;)
Man kann aber noch viel mehr! Sämtliche elektronisch gesteuerte Teile lassen sich diagnostizieren. Ich habe auf die Schnelle mal irgendwas wild zusammen gestellt:


Aber da geht noch viel mehr... Man kann zum Beispiel auch alle Daten während der Fahrt aufzeichnen und dann später am PC auswerten. Sowas ist sehr wichtig für eine Fehlersuche! Bei meinem alten Opel Vectra kam ich nur auf Grund der Datenaufzeichnung auf einen defekten Ladedrucksensor.

Also ich finde die insgesamt 18 Euro sind sehr gut investiert! Nach ein bis zwei Auswertungen hat man das Geld schon wieder drin und man spart sich zudem den Weg zur Werkstatt. Das Gerät funktioniert zudem für alle Fahrzeuge ab Baujahr 2000. Also egal wie viele Autos verschiedener Marken man hat oder welches man sich als nächstes kauft: Man braucht nur dieses eine Gerät!

Absolute Kaufempfehlung für jeden der selbst am Auto bastelt oder repariert!