Montag, 21. Januar 2013

Großflächige Kofferraumbeleuchtung (Mercedes CLK)

Die Innenbeleuchtung meines CLK habe ich bereits aufgepeppt (kaltweiße Hochleistungs-LEDs) und nun war auch der Kofferraum dran.
Man hätte natürlich ganz einfach die Standard-Glühbirne durch eine LED austauschen können (so wie ich es im Innenraum gemacht habe), aber ich wollte es ne Nummer größer ^^
Statt nur diese eine LED zu verbauen, habe ich eine ganze LED-Lichterkette im Kofferraum verbaut!

Das ganze sieht so aus:



Die Vorgehensweise ist recht einfach:

1. Man benötigt rund 2 Meter LEDs (Zum Beispiel von Amazon für rund 16 Euro), eine Schere, Kabelbinder, ein Feuerzeug und etwas Schrumpfschlauch.
2. Die originale Glühbirne wird aus der Fassung genommen. Man schneidet den Stecker von der LED Stripe ab und probiert erst mal welches Kabel an welchen Kontakt kommt. Dann nimmt man die Fassung komplett raus.
3. Rund 1 cm Kabel von der LED Stripe abisolieren, dann an dem entsprechenden Kontakt befestigen (Knoten, Klemmen, Kleben) und den Schrumpfschlauch über den kontakt ziehen und mit dem Feuerzeug erwärmen, so daß er sich eng zusammen zieht. Das sollte dann so aussehen:


4. Die Fassung wieder anschließen (die LEDs sollten jetzt leuchten) und wieder einbauen
5. Die LEDs können jetzt oben im Kofferraum verlegt werden (selbstklebend). Das ganze möglichst gleichmäßig. Leider ist der Stripe nicht so elastisch wie erwartet... Wenn möglich noch mit Kabelbindern zusätzlich fixieren.
Von unten betrachtet sieht das dann so aus:


Fertig! Ich hab das in rund 20 Minuten vollbracht :)
Ich befürchte jedoch, daß der Kleber des Stripes nicht lange halten wird... Nicht an allen Stellen konnte ich mit Kabelbindern arbeiten und so werden Teile wohl wieder runter kommen. In dem Fall kann man wohl mit ordentlich viel transparenten Klebeband nachhelfen.
Das ganze Geschuster sieht man normal nicht, nur wenn man sich bückt und von unten schaut, aber wenn man es doch ordentlich und schön haben will, wird eine milchige Plexiglasscheibe wohl gute Dienste tun.

Sonntag, 20. Januar 2013

Test: Bluetooth OBD2

Wenn das Auto einen Defekt hat, ist es sinnvoll den Fehlerspeicher auslesen zu lassen. An den ausgegebenen Fehlercodes lässt sich dann bestimmen was genau defekt ist. In einer Werkstatt zahlt man fürs einmalige Auslesen 10 bis 20 Euro, oder gar mehr!

Das kann man aber auch ganz einfach selbst machen: Mit einem ODB2-USB-Adapter und einem Notebook, einem Stand-Alone-Diagnosegerät für unter 30 Euro, oder einem OBD2-Bluetooth-Adapter und einem Handy (iPhone, Android oder Windows Phone). Von letzterer Möglichkeit möchte ich jetzt hier berichten!



In meinem Fall (Mercedes CLK 320 Baujahr 2001) befindet sich die OBD2-Dose unter dem Lenkrad:


Das Gerät sollte nach dem einstecken leuchten.
Mit dem Handy sucht man zuerst den OBD2-Adapter und koppelt ihn dann mit dem Handy (Code 1234). Dann kann man Torque (oder eine andere Software) starten und die Zündung des Autos auf "ON" stellen.

Man kann dann die Fehlercodes auslesen und bei bedarf auch löschen. Bei meinem gibts aktuell keine Fehlercodes, so kann ich "leider" auch keine zeigen ;)
Man kann aber noch viel mehr! Sämtliche elektronisch gesteuerte Teile lassen sich diagnostizieren. Ich habe auf die Schnelle mal irgendwas wild zusammen gestellt:


Aber da geht noch viel mehr... Man kann zum Beispiel auch alle Daten während der Fahrt aufzeichnen und dann später am PC auswerten. Sowas ist sehr wichtig für eine Fehlersuche! Bei meinem alten Opel Vectra kam ich nur auf Grund der Datenaufzeichnung auf einen defekten Ladedrucksensor.

Also ich finde die insgesamt 18 Euro sind sehr gut investiert! Nach ein bis zwei Auswertungen hat man das Geld schon wieder drin und man spart sich zudem den Weg zur Werkstatt. Das Gerät funktioniert zudem für alle Fahrzeuge ab Baujahr 2000. Also egal wie viele Autos verschiedener Marken man hat oder welches man sich als nächstes kauft: Man braucht nur dieses eine Gerät!

Absolute Kaufempfehlung für jeden der selbst am Auto bastelt oder repariert!