Dienstag, 28. Oktober 2014

Einen Monat mit dem VW T4

Ich hab den Bulli jetzt knapp einen Monat und es gibt ein paar Neuigkeiten:

Daß der Kilometerstand nicht stimmt, war mir ja eh klar. Ich bin davon ausgegangen, daß der Vor-Vorbesitzer bereits was am Tacho gedreht hat, aber ein Besuch bei VW zeigte mir: Es war doch der Vorbesitzer, der den Tacho manipuliert hat! 2011 waren es 126.000 km, 2013 waren es nur noch 88.000 km. Dem Fahrverhalten entsprechend wurde der Kilometerstand also rund 60.000-80.000 km zurück gedreht. Der echte Kilometerstand ist also vermutlich 180.000 km.
Außerdem stellte sich heraus, daß das Gutachten für die montierten Felgen gefälscht ist! Wäre gar kein Gutachten dabei gewesen, dann wäre das ja halb so wild gewesen, aber ne Dokumentenfälschung ist schon krass!
Da der Verkäufer auf die Vorwürfe nicht reagierte, hab ich nun Strafanzeige gestellt - wegen Betrug und Dokumentenfälschung. Man hätte das ja vielleicht noch untereinander klären können, aber wenn dieser Kriminelle keine Lust auf Gespräche hat, dann eben so!

Ich war mit dem Bus dann mal in einer Werkstatt zum durchchecken: grundsätzlich ist alles OK und solide, die Bremsflüssigkeit wurde gewechselt und demnächst brauch ich ne neue Batterie. Was aber schlimm ist: Die Steuerkette klappert! Das ist nun ein Glücksspiel... ich könnte so weiter fahren und wenn ich Glück habe, passiert weiter nichts, wenn ich Pech habe, zerstört die Kette den ganzen Motor. Eine neue Kette kostet rund 1100 Euro -.- Das ist so teuer, weil dafür der Motor und das Getriebe raus müssen. Bei der Gelegenheit werde ich aber wohl noch ein paar andere Sachen auf Verdacht erneuern lassen (Kupplung und Ölpumpe zum Beispiel). Das werd ich dann im Frühjahr machen lassen...
Bis auf die Kette ist aber alles OK :)Hab ich also keinen Schrott gekauft ^^


Nun zu den optischen Veränderungen:

Der Bulli soll im Frühjahr komplett neu lackiert werden (wie und was ist noch nicht ganz klar), aber bis dahin wollte ich irgendwas auffälliges und kostenlos sollte es auch sein, weil ja nur für einige Monate...
Das Ergebnis:







Töpfchen Farbe, Pinsel und los gehts! Und zwar Montag Morgen um 3 Uhr. Ja, uns war klar, daß früher oder später die Polizei vorbei schaut, wenn da nachts zwei Leute ein Auto albern bepinseln ^^
Waren zwei Streifenwagen mit vier Polizisten, meine Papiere wurden kontrolliert und es folgte ein nettes Gespräch, warum ich denn mein Auto so verunstalte und warum ich das mitten in der Nacht mache. Wie immer ein sehr nettes Gespräch mit der Bochumer Polizei :D Ich glaube die hatten aber auch ihren Spaß! Danach durften wir fleißig weiter malen ^^


Als nächstes ist der Innenraum dran...
Die ganzen Rücksitze werden verkauft, dafür wird ein Bett rein gebaut und dann noch ein paar kleine, optische Veränderungen.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Mein neues Auto: VW T4 VR6

Jaaaaa, ich hab mir nun doch einen Zweitwagen zugelegt :D

Ich hab vor einiger Zeit schon mal was vom Traum eines Zweitwagens geschrieben, da ging es noch um kleine Sport-Coupes wie den MX-3, NX 100 oder so.
Die Idee mit dem Coupe hab ich mir dann aber doch schnell aus dem Kopf geschlagen, denn schließlich hab ich ja schon ein Coupe... Ich dachte dann eher an etwas praktisches, wie zum Beispiel einen großen Geländewagen, Bus oder Lieferwagen und so landete ich nach langen Vergleichen schließlich beim VW T4!

Am 28.09. hab ich dann bei eBay erfolgreich einen T4 VR6 ersteigert und diesen vorgestern (am 30.09.) abgeholt. Und das ist er:


2,8 Liter VR6, 140 PS, Baujahr 1996, 98.000 km, LPG-Anlage



Der Zustand:
Angeblich hat dieser T4 nur 98.000 km runter. Unglaubwürdig, aber der Vorbesitzer kann diese Kilometer für die letzten 6-7 Jahre tatsächlich nachweisen!
Der optische Zustand ist nicht besonders gut, aber das wollte ich ja, da ich den Wagen eh anders lackieren werde. Rost hat er aber vergleichsweise wenig! Technisch scheint der Wagen so weit auch OK zu sein... TÜV hat er noch ein Jahr, vieles wurde gemacht, einiges muß aber noch gemacht werden. Innen ist er eher mager ausgestattet (immerhin mit Klima), aber so weit auch OK. Putzen muß ich ihn noch ;)
Ursprünglich hatte dieser T4 ein Automatikgetriebe, das ging aber vor einigen Jahren kaputt und wurde dann durch ein manuelles Getriebe ersetzt. Obwohl ich lieber Automatik fahre, finde ich das in diesem Fall gut, denn die Automatik vom T4 taugt wirklich nicht viel.

Meine Pläne:
Als erstes wird der Wagen technisch auf Vordermann gebracht, da gibts ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, außerdem bekommt er die übliche Ausstattung bestehend aus Überwachungskameras und anderen Sicherheitssystemen gegen Diebstahl (wie beim Saufen-CLK). Dann wird erst mal ein wenig Geld gespart und im nächsten Frühjahr gehts dann los mit der optischen Umgestaltung :D Obwohl der mir so eigentlich schon gefällt... aber mir fehlt das außergewöhnliche daran ;) Was genau gemacht wird, weiß ich noch nicht - geht wohl leicht in die Richtung "Rat Look" und evtl. auch etwas Offroad-Look. Mal schauen!
Der Wagen wird auf jeden Fall unser Festival-Mobil, wo wir drin schlafen werden - also statt Zelt oder großen Mietwagen wie bisher. Ob der Wagen dafür evtl. dauerhaft zum Camper umgebaut wird, steht auch noch nicht fest...

Ich halte Euch auf dem Laufenden! Schaut am besten auch mal auf meine Facebook-Seite, wo Neuigkeiten auch etwas öfter mitgeteilt werden, als hier. Dort stehen auch ein paar Neuigkeiten zu meinem Saufen-CLK!

Samstag, 23. August 2014

Nächstes Auto evtl. ein Hybrid?

Auch wenn ich mit meinem Auto zufrieden bin und erst in rund 4-5 Jahren ein neues Auto haben möchte, mache ich mir dennoch regelmäßig Gedanken darüber, was mein nächstes Auto werden soll...

Elektroautos haben für mich auch eine besondere Faszination, aber aus praktischen Gründen (z.B. keine Lademöglichkeit) ist ein E-Auto doch eher nichts für mich. Eine praktischere Lösung wäre zum Beispiel ein Hybrid-Auto! Hybride sind in Deutschland eher "Neuland", in anderen Länder sind Hybride jedoch sehr beliebt - so auch bei mir - aber immerhin steigt die Nachfrage nach Hybriden in Deutschland. Nähere Infos zum Thema Hybrid gibt es hier!

1997 brachte Toyota mit dem Prius den ersten Hybriden auf den Markt und heute weiß man, daß diese Technik von Toyota ausgereift und ausgesprochen zuverlässig ist! Inzwischen gibts von Toyota einige Modelle mit Hybrid-Antrieb und für mich interessant: die Premium-Marke Lexus (von Toyota) bietet fast alle ihre Modelle auch mit einem Hybrid-Antrieb an.
Für mich davon am interessantesten: Der Lexus GS 450h und Lexus LS 600h! Beides sehr luxuriöse Limousinen, vergleichbar mit der Mercedes E- und S-Klasse.

Der GS 450h hat einen 3,5 Liter V6 Benziner und einen Elektromotor mit zusammen 345 PS. Der tatsächliche Verbrauch laut Spritmonitor beträgt dabei sensationelle 9 Liter im Schnitt!
Der LS 600h hat einen 5 Liter V8 Benziner und einen Elektromotor mit zusammen 445 PS. Ein vernünftiger Durchschnittswert für den Verbrauch liegt hier leider nicht vor, aber man soll den LS mit gut als 12-13 Litern fahren können. Den würde ich dann aber nur in Verbindung mit LPG fahren ;)

Ein paar Klassen tiefer, aber dennoch schick: Der Lexus CT 200h (basierend auf dem Toyota Prius/Auris) mit einem 1,8 Liter R4 Benziner und einem Elektromotor mit zusammen 136 PS Systemleistung. Mit nur 5,4 Litern Verbrauch im Schnitt (echt und nicht NEFZ!) ist der CT 200h somit eins der sparsamsten Autos Deutschlands! Und dabei ist das kein Kleinstwagen mit Mini-Motörchen, sondern ein richtiger Kompaktwagen mit einem vernünftigen Motor ohne Downsizing und ohne Turbo.


Also für mich ist die Hybrid-Technik die aktuell beste Möglichkeit Treibstoff zu sparen - egal ob in einem Kleinwagen wie dem Toyota Yaris, in einem Kompaktwagen wie dem Lexus CT 200h oder Toyota Auris, oder einer Oberklasse wie dem Lexus LS. Auch einige deutsche Hersteller bieten inzwischen einige Modelle mit Hybrid-Antrieben an.

Samstag, 16. August 2014

ATE Ceramic - Bremsklötze aus Keramik *Nachtrag*

Ich habe jetzt seit einigen Monaten die Keramik-Bremsklötze von ATE auf meiner Hinterachse. Hier ein kleiner Erfahrungsbericht:

Deutlich weniger Bremsstaub:
Das kann ich absolut bestätigen! Es bildet sich auf den Felgen sehr viel weniger Bremsstaub als vorher und der vorhandene ist auch viel heller und lässt sich leicht abwaschen. Außerdem ist das auch gut für die Umwelt, denn die Feinstaubbelastung wird drastisch reduziert.

Geräuscharm und langlebig:
Die Langlebigkeit kann ich jetzt noch nicht bestätigen, aber auch andere konnten dazu nicht wirklich was sagen. Daß die Bremsklötze aber weniger Geräusche machen, konnte auch schon mehrfach bestätigt werden. Auch ich habe nur noch vorne Geräusche, wo ich noch normale Bremsklötze drauf habe.

Hohe Sicherheit:
ATE sind generell gute Bremsen, sind aber nicht besser als normale ATE Bremsklötze. Die Ceramic sind auf jeden Fall keine High-Performance-Bremsen - es sind ganz normale Bremsklötze für den Straßenverkehr, nicht für die Rennstrecke oder für Supersportwagen.


Fazit:
Die ATE Ceramic Bremsklötze kosten etwa 30-50% mehr als vergleichbare Marken-Bremsklötze (meine haben 50 Euro gekostet). Wie ich finde lohnt sich dieser Mehrpreis! Kaum noch Bremsstaub, keine störende Geräusche und keine negativen Auffälligkeiten. Absolute Kaufempfehlung!!


Nachtrag August 2014:
Ich fahre die Klötze jetzt seit vier Monaten - nach wie vor keine Probleme oder sonst was! Da ich mein Auto längere Zeit nicht mehr gewaschen habe, sieht man jetzt den Unterschied doch sehr deutlich:

links die normalen Bremsklötze, rechts die ATE Ceramic Bremsklötze

Dienstag, 29. Juli 2014

ATU Sportschalldämpfer am Mercedes CLK

Fragt man in einem CLK-Forum nach dem perfekten Sportschalldämpfer, bekommt man den "Eisenmann" genannt, dicht gefolgt vom "Supersprint". Diese kosten etwa 600 bis 800 Euro, plus Einbau, plus TÜV-Eintragung!
Es gibt noch ein paar günstigere Marken, die bei rund 200-400 Euro liegen (Remus, Fox, Magnaflow,...), aber die sind einfach nicht so gut wie die teureren Modelle und für unter 200 Euro bekommt man überhaupt nichts gescheites...

...eigentlich...

Denn der Sportschalldämpfer von ATU ist eine absolute Ausnahme! Ich halte nichts von Billig-Tuning und nichts von ATU, eine Kombination aus beidem muß daher eine Katastrophe sein (ein Teil davon stimmt auch leider, mehr dazu später).
Mercedes-Fahrer sind was ihr Auto angeht, wirklich pingelig! Daher war ich selbst verwundert, als die ersten völlig begeistert vom ATU-Auspuff berichteten...

Hinter diesem ATU-Auspuff steckt die tschechische Firma "SOIETA TECH" und die stellt absolut hochwertige Edelstahl-Auspuffe her. Mit "billig" haben die rein gar nichts zu tun! In Tschechien kosten diese Auspuffe umgerechnet etwa 180 Euro. ATU hat diese Sportschalldämpfer wohl in großer Menge gekauft, umgelabelt und dann anfangs für rund 250 Euro angeboten (was auch schon ein guter Preis ist).
Wie gut sich die damals verkauft haben, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall fing irgendwann der Preis weiter an zu fallen und der Auspuff wurde zu einem Geheimtipp: Gute Optik, super Verarbeitung, Edelstahl und Sound der einem Eisenmann-Auspuff relativ nahe kommt!

Den Auspuff kann man nicht mehr online bestellen. Am besten geht man in die nächste ATU-Filiale und fragt dort nach. Die genaue Bezeichnung ist "Sportschalldämpfer Mercedes W202 / W208 2 x 85 mm gerade, Artikelnummer SSD021". Mit etwas Glück gibts den in der Filiale seiner Wahl, oder in einer in der Nähe, ansonsten lässt man den von einer anderen Filiale umlagern. Das ist kostenlos (evtl. eine Anzahlung) und dauert maximal 5 Werktage. Ich habe Montag bestellt, Donnerstag war der Schalldämpfer da und Freitag habe ich den einbauen lassen (aktueller Listenpreis 130,99 Euro, Einbau 59 Euro).

Und hier ist das Ergebnis im Video zu sehen und vor allem zu hören:





Klar, im Stand kommt der Sound nicht ganz so gut zur Geltung wie während der Fahrt und das Handy sowie Youtube verbessern den Sound auch nicht grad, aber ich denke man hört doch den Unterschied. 

Aber ATU wäre nicht ATU... 
wenn es nicht auch Probleme geben würde!
 

Der perfekt ausgerichtete Auspuff rutschte nach nur einem Tag nach oben und berührte somit die Heckschürze! Der Auspuff wurde wohl nicht fest genug fixiert... kann passieren, muß aber nicht!
Ich habe mir darauf hin sofort einen Termin bei ATU geben lassen. Am Montag bin ich dann extra früher aufgestanden, um noch vor der Nachtschicht zu ATU zu fahren, um die Position korrigieren zu lassen.
Vor Ort wußte man dann aber nichts von einem Termin (die Bestätigung hatte ich jedoch schriftlich per Mail!)... und da kein Mechaniker Zeit hatte, durfte ich unverrichteter Dinge wieder fahren -.- 

Fazit: 
Der Sportschalldämpfer ist super toll und absolut zu empfehlen! Auch andere Besitzer sind absolut zufrieden und das noch nach Jahren (kein Rost!).
Allerdings sollte man den Auspuff nicht bei ATU einbauen lassen... denn leider stimmt es, daß die überhaupt nichts auf die Kette bekommen -.-

Freitag, 25. Juli 2014

E-Pfeife im Auto

Vor einiger Zeit hab ich in meinem anderen Blog was über die Nachteile einer E-Zigarette geschrieben.
Kurze Zeit später hat meine Freundin dann mit dem Rauchen aufgehört und dampft seit dem (nicht unbedingt wegen meinem Blogeintrag, aber ich brachte den Stein zum rollen) und auch ich dampfe seit dem - allerdings just for fun ohne Nikotin! Kommt geschmacklich eher einer Shisha nahe.

Auf jeden Fall hab ich mir vor einigen Tagen die Elektro-Pfeife "iSmoka/Eleaf iPipe 2 bzw. Vapeonly vPipe 2" gekauft. Super edles Ding und es macht Spaß auf dem Ding rum zu dampfen (mit passenden Tee-Aroma), vor allem wenn man mit dem Auto im Stau steht ^^
Weil die Pfeife keinen festen Platz hat, habe ich dann noch diesen Pfeifenhalter aus Leder dazu gekauft, den ich dann auf der Mittelkonsole befestigt habe:


Ich finde das sieht absolut super aus! Muß ich nur mal den Kabelsalat vom Funkgerät und von der Dash-Cam aufräumen... das zerstört ja doch ein bisschen das Bild.

Freitag, 18. Juli 2014

Yamaha XV 250 Ratte - Der Umbau!

Wie schon vor langer Zeit versprochen (SORRY für die Verzögerung!), hier mal detailliert die Veränderungen an meiner Yamaha XV 250.

So sah das Motorrad am Anfang aus

Als erstes habe ich das Motorrad komplett mit Hammerite Hammerschlag gestrichen: Die Lackteile schwarz, die Chromteile grün. Der Hammerschlag-Lack hat im Gegensatz zum normalen Hammerite-Lack eine strukturierte Oberfläche, die einerseits echt gut aussieht und andererseits Fehler bei der Verarbeitung verzeiht.
Also Lack etwas anschleifen, reinigen und dann zwei Schichten Hammerite drüber gepinselt. Das Chrom ließ sich nicht anschleifen, also hab ich den nur gereinigt und dann gestrichen - hat problemlos geklappt!
Die Felgen habe ich ebenfalls schwarz gestrichen.

Der (fast) fertige Look

Der Motor und der Auspuff waren etwas kniffelig... erst mal braucht man einen temperaturbeständigen Lack - das ist kein Problem, davon gibt es viele! Ich hatte zu erst einen Lack zum pinseln, aber der haftete irgendwie nicht richtig und floß einfach so wieder runter. Das Ergebnis war daher sehr fleckig und überhaupt nicht schön. Ich hab dann einen anderen Lack zum sprühen genommen (Ofenlack/Auspufflack bis 650 Grad) und der hielt dann flächendeckend! Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden!

Zusätzlich wurde das Motorrad dann noch mit farbigen Klebebändern beklebt (schwarz/gelb und etwas camouflage) und mit Ledertaschen bestückt.


Neben den optischen Veränderungen habe ich noch so ein paar Dinge verändert. Zum Beispiel habe ich die abgesenkte Sitzbank durch eine normale Sitzbank ersetzt:

 Fahrersitz vorher und nachher

Dann das übliche Programm: Neue Zündkerzen, neuer Luftfilter, neue Batterie, frisches Öl und demnächst noch ein neues Kettenkit. Technisch ist alles supi, das Motorrad hat auch erst 18.000 km runter.

Mit der Optik bin ich so weit zufrieden... an der Front sind noch ein paar silberne bzw. verchromte Teile, die ich auch noch streichen oder bekleben werde.
Ansonsten bin ich noch am überlegen, denn fertig bin ich noch lange nicht :D Irgendwie fehlt auch noch der richtige Rat-Look... das ganze wirkt noch zu sauber ^^

Freitag, 11. Juli 2014

Traum vom kleinen Zweitwagen


Irgendwie komm ich gar nicht dazu, mit meinem Motorrad mal zu fahren. Entweder ist das Wetter schlecht, oder ich hab nen Haufen Krempel zu transportieren.
(Da fällt mir ein, daß ich ja die optischen Veränderungen an meinem Motorrad posten wollte... mach ich demnächst!)
Naja, da ich kaum zum Motorrad fahren komme, spiele ich mit dem Gedanken, das Motorrad wieder zu verkaufen und mir dafür ein kleines Spaßauto zu holen. Allerdings ist so ein Auto im Unterhalt wesentlich teurer als ein Motorrad und das ist momentan bei mir finanziell nicht drin... aber man darf ja mal träumen ;)

Mir gefallen folgende Autos:

Honda CRX del sol
Dieser Wagen dürfte wohl bekannt sein, da er sehr verbreitet ist... das ist auch das Problem! Besonders junge Fahrer mögen diesen Wagen und die angebotenen Hondas sind oft runtergeritten und haben Wartungsstaus. Bei dem "del sol" kann man das Dach abnehmen und die Heckscheibe herunter fahren - das ist dann fast wie Cabrio fahren ^^

Nissan NX 100
Der Nissan hat sehr robuste Technik, unter anderem eine Steuerkette statt eines Antriebsriemens. Auch den Nissan gibt es mit einem abnehmbaren Dach (zweigeteilt) - das ist zwar nicht so wie beim Honda, aber besser als nur ein Schiebedach.

Mazda MX-3
Am faszinierendsten ist der Mazda: Seltener als der Honda, hübscher als der Nissan und mit dem kleinsten V6 Motor seiner Zeit mit nur 1,85 Litern Hubraum! Das wäre wohl mein Favorit! Aber auch mit dem normalen Vierzylindermotor ein cooles Auto!

Der Mazda MX-3

Außer Konkurrenz: Toyota Celica (T18 und T20) und Toyota MR2 (W2)
Die zwei Toyotas sind preislich ne Klasse höher und der Celica ist auch etwas größer als die anderen... Der MR2 passt aber durchaus auf die Liste hier, ist aber auch zu teuer - dafür bekommt man aber auch eine Qualität geboten, die man sonst kaum wo findet! Und einen Mittelmotor!!!

Das waren die drei, bzw. fünf Fahrzeuge!

Was mir beim stöbern bei mobile.de aufgefallen ist: In der Preisklasse sind die meisten Autos ganz einfach ausgedrückt Schrottkarren! TÜV abgelaufen, hier und dort was defekt, gar nicht fahrbereit, Bastlerfahrzeug... bei den von mir aufgezählten Autos waren alle (nahezu) fahrbereit und hatten TÜV, es wird sogar oft betont, wie gut Motor und Getriebe! Das spricht schon für eine Qualität, die man bei der deutschen Konkurrenz lange suchen muß (Opel Tigra, Ford Puma,...).

Das einzige worauf man achten muß: Rost! Aber das kenn ich bei meinem Mercedes auch und der ist wesentlich jünger, als die hier aufgelisteten Autos, die inzwischen alle rund 20 Jahre alt sind.


Aber wie gesagt alles Träumerei! Anschaffung wäre zwar kein Problem, aber der Unterhalt wäre grad nicht drin. Mal schauen ob ich in nächster Zeit wenigstens mal wieder öfters auf Motorrad komme...

Und hier noch was zum glotzen: Die 25 heißesten Japan-Sportwagen der 90er


Ach ja: Selbstverständlich würde ich den Wagen dann auch zur Ratte "verunstalten" :D Ist ja wohl klar!

Mittwoch, 23. April 2014

Reifenwechsel - was sollte beachtet werden?

Der Winter 2013/2014 verlief sehr mild und man fragt sich, wozu man überhaupt die Winterreifen aufgezogen hat, bzw. wann man denn die Sommerreifen wieder aufziehen soll.
Als Faustregel gilt "O bis O", also von Oktober bis Ostern sollte man mit Winterreifen fahren, was aber eben nur eine grobe Orientierung ist und keine gesetzliche Vorgabe. Vorgeschrieben sind die Winterreifen bei Glatteis, Schneematsch, Schnee-, Eis- oder Reifglätte. Man sollte die Sommerreifen daher nicht zu früh aufziehen, warnt auch Frank Bärnhof von CosmosDirekt:
"Erst wenn die Temperaturen dauerhaft über sieben Grad liegen, ist es Zeit, die Sommerreifen aufzuziehen. Wer mit Sommerreifen auf eisglatter Straße einen Unfall hat, kann vom Kfz-Haftpflichtversicherer des Unfallgegners eine Teilschuld auferlegt bekommen, selbst wenn er nicht der Verursacher war. In der Kaskoversicherung kann es zu Leistungskürzungen kommen"
Bei sommerlichen Temperaturen haben einige Autofahrer bereits verfrüht ihre Sommerreifen im Februar aufgezogen und wurden dann vom morgendlichen Frost überrascht.


Bei der Rädermontage sind folgende Dinge zu beachten:


- Keine Reifen verwenden, die älter als 8 Jahre sind, diese können spröde werden und stellen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.

- Das Mindestprofil muss 1,6 mm betragen (gemessen in der Reifenmitte). Weniger ist ebenfalls ein Sicherheitsrisiko, man riskiert wieder den Versicherungsschutz und es droht ein Bußgeld samt Punkte in Flensburg. Man sollte die Sommerreifen aber schon ab 3 mm wechseln (Winterreifen ab 4 mm), um wirklich sicher unterwegs zu sein.
Die Profiltiefe lässt sich gut mit einem Ein-Euro-Stück überprüfen. Die Münze in eine Vertiefung in der Mitte des Reifenprofils stecken. Verschwindet der drei Millimeter breite, goldene Außenring, ist das Profil ausreichend. Wenn nicht, sollte ein neues Modell her.
- Die Reifen mit dem besseren Profil sollte man hinten montieren, denn diese sind für die Fahrstabilität zuständig.

- Bei laufrichtungsabhängigen Reifen unbedingt darauf achten, dass diese auf der richtigen Seite montiert werden, bzw. bei der Demontage die Seite merken!

- Keine gemischte Bereifung! Nur Sommer- ODER Winterreifen verwenden und pro Achse nur gleich alte Reifen vom gleichen Fabrikat verwenden.

- Nach etwa 50 km die Radschrauben noch mal nachziehen, da sich die Felge manchmal erst nach den ersten Kilometern richtig setzt.

- Man sollte 0,1 bis 0,2 Bar mehr Reifendruck geben, als angegeben ist (steht meistens im Tankdeckel, im Einstieg oder in der Betriebsanleitung des Autos).

- Reifen lagert man am besten waagerecht, kühl, trocken und dunkel.


Beachtet man all diese Regeln, kann kaum etwas schief gehen. Ich wünsche eine gute Fahrt!


(Quelle: CosmosDirekt)


Montag, 10. März 2014

Anleitung: Luftmassenmesser reinigen

Der Luftmassenmesser (oder auch Luftmengenmesser, kurz LMM) mißt die Menge und die Temperatur der einströmenden Luft. Die Daten sind für den Motor wichtig, um eine korrekte Verbrennung vom Benzin oder Diesel zu gewährleisten.
Ist der LMM defekt, läuft der Wagen unruhig, nimmt kaum Gas an und verbraucht mehr Kraftstoff. Ein Defekt wird normal von der Motorkontrolleuchte angezeigt.
Ist der LMM nur verschmutzt, merkt man das nicht unbedingt. Die Symptome treten dann nur schwach auf und die Motorkontrolleuchte leuchtet nicht auf.

Den LMM sollte man alle 2 Jahre reinigen (wobei das umstritten ist), oder spätestens dann, wenn erste Symptome auftreten. Hier eine Anleitung dazu:


1. Ausbau des LMM:

Der LMM liegt direkt hinter dem Luftfilterkasten und ist normalerweise gut zu erkennen.


Als erstes löst man den Stecker vom LMM und zieht ihn dann von den beiden Rohren ab. Das geht schnell und einfach.
Nun kann man den eigentlichen Sensor aus dem Gehäuse schrauben. Bei älteren Modellen geht das noch mit einem normalen Schraubenzieher, die neueren Modelle haben Spezialschrauben:


Das ist eine Torx-Schraube mit Loch (Typ "T20H"). Man kann sich entweder den Bit einzeln holen, oder man holt sich gleich ein ganzes Set. In den meisten, normalen Sets sind diese besonderen Bits nicht enthalten!
Sind die Schrauben gelöst, kann man den Sensor aus dem Gehäuse ziehen.
Aber Achtung: Die Elektronik am Sensor ist hoch empfindlich! Man sollte die empfindlichen Drähte und Elektronik auf keinen Fall berühren!!


Man kann den LMM zwar auch reinigen ohne den Sensor aus zu bauen (wenn man z.B. kein geeignetes Werkzeug hat), aber das klappt dann einfach nicht so gut und nicht so gründlich!


2. Die Reinigung:

Für den empfindlichen Sensor sollte man einen speziellen Luftmassensensor Reiniger von Liqui Moly nehmen.
Man sprüht den Sensor kräftig ein und lässt den Schmutz abtropfen. Der Reiniger verdunstet dann rückstandslos. Bitte nicht reiben oder abklopfen!
Das LMM-Gehäuse kann man mit einem beliebigen Reiniger reinigen - das ist bloß unempfindliches Kunststoff.
Damit der LMM nicht gleich wieder verunreinigt wird, sollte man zudem einen neuen Luftfilter einbauen und den Luftfilterkasten samt Rohre gründlich reinigen. Auch hier kann man wieder einen beliebigen Reiniger nehmen.
Was den Luftfilter angeht, nimmt man am besten einen aus Papier! Die geölten Gewebe-Luftfilter geben ständig etwas Öl ab und das verschmutzt oder beschädigt den LMM! Beim Luftfilter nicht sparen und einen Markenfilter von Bosch oder MANN nehmen und diesen dann jedes Jahr oder spätestens alle 15.000 km wechseln.


3. Der Zusammenbau:

Wenn alles trocken ist, wird wieder alles zusammengebaut. Das geht ähnlich leicht wie das Auseinanderbauen, aber man muß darauf achten, daß man alles richtig rum einbaut und daß die Rohre richtig sitzen und alles dicht ist. Würde hinter dem LMM noch zusätzliche Luft eindringen können, würde man das schlechten und unruhigen Motorlauf verursachen (Falschluft).

Nun kann man den Motor wieder starten und man müsste einen Erfolg merken. Sollte es immer noch Probleme mit dem LMM geben (so fern vorher bereits welche vorhanden waren), so wird dieser wahrscheinlich defekt sein. Beim Neukauf unbedingt Markenware nehmen! Viele haben es schon mit billigen No-Name-LMM versucht (ich auch) und jedes mal das gleiche Ergebnis: Die taugen einfach nichts! Am besten einen LMM von Bosch oder Pierburg nehmen.
Läuft der LMM nach der Reinigung schlechter als vorher, so hat man entweder etwas falsch zusammengebaut, oder im schlimmsten Fall den LMM ungewollt beschädigt.

Viel Erfolg!

Samstag, 1. März 2014

Mein neues Motorrad!

Seit ein paar Tagen habe ich ein neues Motorrad: Eine Yamaha XV 250 Virago!


In der nächsten Zeit wird dieses Bike zu ner Ratte gemacht! Die Fortschritte werde ich dann natürlich hier posten!


Nachtrag:
Nach fast 5 Monaten HIER endlich alle Infos zur Umgestaltung!

Freitag, 28. Februar 2014

Der Saufen-CLK in der BILD-Zeitung

Gestern, also am 27.02.2014, war mein Saufen-CLK tatsächlich in der BILD-Zeitung:






Ein Tag zuvor wurde er bereits online gezeigt: In der Bilderserie

Dazu muß ich aber auch noch mal sagen, daß ich das nicht eingesendet habe! So wie es aussieht, wurde mein Auto in Bochum Dahlhausen fotografiert und dann vom Fotografen eingesendet.
Es war gestern zum ersten mal überhaupt, daß ich mir ne BILD-Zeitung gekauft habe XD

Samstag, 22. Februar 2014

Neue Verbandskästen nach DIN 13164

Seit Januar diesen Jahres gilt eine neue Norm (DIN 13164) für die Verbandskästen in Autos.
Im neuen Verbandskasten ändert sich folgendes:

- Ein 14-teiliges Pflasterset kommt hinzu. Das ist natürlich sehr wichtig, wenn man einen Unfall hat oder zu einem Unfall kommt und dann hat da jemand ne Schramme... da muß ja ein Pflaster drauf!

- Ein Verbandspäckchen Größe K rein, zwei Verbandspäckchen Größe M raus. "K" für Kindergröße? Bislang waren drei Verbandspäckchen Größe M im Verbandskasten, jetzt nur noch je ein mal Größe K und M. Aber dafür gibts ja noch die bereits erwähnten Pflaster ;)

- Neue Feuchttücher um die Hände zu reinigen. Wofür die gut sein soll, erschließt sich mir nicht... Schließlich hat man schon Schutzhandschuhe im Kasten!?

- Das Verbandstuch 40 x 60 cm gibts nur noch ein mal statt zwei mal. Man hat ja noch genug Pflaster...

- Vier Stück Wundschnellverband komplett gestrichen. Ich erinnere noch mal an die PFLASTER!!!


Den Sinn dieser Änderung muß man wohl nicht verstehen... Verbandstücher und Päckchen wurden teilweise komplett gestrichen und durch Pflaster und Reinigungstücher ersetzt.

Aber die gute Nachricht: Man muß nicht losrennen und einen neuen Verbandskasten kaufen! Die alten Kästen haben noch Bestandsschutz und können so lange weiter genutzt werden, bis das Verfallsdatum erreicht ist.

http://www.amazon.de/gp/product/B004Q9T6ZG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B004Q9T6ZG&linkCode=as2&tag=birgeautob-21

Und in dem Zuge möchte ich daran erinnern: Ab 1. Juli 2014 gibts eine Warnwesten-Pflicht auch für private Fahrzeuge (bisher nur für gewerbliche Fahrzeuge)! Für rund 2,30 Euro kann man diese gleich HIER mitbestellen.

Ebenfalls interessant: Das Kombipaket mit Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste in einem, für nur rund 18 Euro.

Unabhängig davon, ob man das ganze sinnvoll findet oder nicht: wenn man das alles nicht dabei hat, wird man in der Polizeikontrolle und bei TÜV Probleme bekommen!


Sonntag, 26. Januar 2014

Elektroauto "Rimac Concept One"

Das aktuell stärkste Elektroauto der Welt ist der Supersportwagen "Concept One" von "Rimac Automobili" und kommt aus Kroatien!

Die wichtigsten Daten:
- 4 Elektromotoren mit je 250 kW
- Gesamtleistung 1088 PS
- 1600 NM
- Intelligenter Allradantrieb
- Von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden
- Höchstgeschwindigkeit 305 km/h
- 92 kWh Batterie für 600 km Reichweite
- 1950 kg Leergewicht
- 750.000 Euro
- Limitiert auf 88 Fahrzeuge


1088 PS sind selbst für einen Supersportwagen absolut brutal! Im Vergleich dazu: Der Bugatti Veyron hat "nur" 1001 PS. Übertroffen wird das nur vom Veyron Super Sport mit 1200 PS.
Die 600 km Reichweite sind nach dem NEFZ-Standard berechnet und daher wie alle Werksangaben bezüglich des Verbrauchs reine Phantasie ;) Die reale Reichweite bei normaler Fahrt wird wohl so etwa 350-450 km betragen. Wenn man ordentlich aufs Gas drückt, dürfte man aber wohl schon nach 100 km stehen bleiben.
Das Leergewicht von 1950 kg ist für ein Elektroauto normal, der Veyron wiegt auch knapp 1,9 Tonnen, ein Tesla Modell S wiegt etwa 2,1 Tonnen.
Die 750.000 Euro für den Rimac mögen auf den ersten Blick sehr teuer erscheinen... wenn man aber bedenkt, daß ein Bugatti Veyron 2,3 Millionen Euro kostet, ist so ein Rimac doch irgendwie ein Schnäppchen! 

http://www.rimac-automobili.com/

Mein Fazit:
Der "Rimac Concept One" ist ein faszinierendes Auto! Technisch sowie optisch.
Rimac zeigt so, neben dem Tesla Modell S und dem Mercedes SLS Electric, daß auch Elektrofahrzeuge spaß machen können! Nicht jedes Elektroauto muß hässlich, langsam und emotionslos sein ;)
Dieses Auto werde ich mir niemals leisten können, aber vielleicht bringt Rimac ja irgendwann einen kleinen, günstigen Sportwagen auf den Markt... wer weiß?
Mal schauen was die Zukunft noch bringt!

Freitag, 17. Januar 2014

Zweite Polizeikontrolle

Im August 2013 hab ich mein Auto folieren lassen, im September 2013 gabs dann direkt die erste Kontrolle durch die Polizei und gestern, am 16. Januar 2014, kam es dann zur zweiten Kontrolle.

Eigentlich verlief diese Kontrolle so wie die erste: Alles OK, am Auto gabs nichts auszusetzen, die Polizisten waren freundlich und gut drauf und haben auch wieder (private) Fotos von meinem "Saufen-CLK" gemacht.
Diesmal hab ich aber gefragt, ob ich denn auch mal ein Foto machen dürfte. Und ja, ich durfte:

Klicken für größere Ansicht


Donnerstag, 9. Januar 2014

Meinung zum "Mercedes Tuner Magazin"

Seit knapp einem Jahr lese ich die zweimonatig erscheinende Zeitschrift "Mercedes Tuner" und jetzt möchte ich dazu mal meine Meinung verkünden...

Mercedes ist in der Tuningszene nicht besonders verbreitet... es ist daher nicht verwunderlich, daß es nur eine teils schlecht laufende [1] Zeitschrift zu diesem Thema gibt.
Die erste und zweite Ausgabe, die ich mir gekauft habe, war noch sehr interessant, so daß ich mir ein Abo bestellte.

Da kam es schon zum ersten Ärgernis: Das beworbene Abo-Geschenk kam niemals an! Ich fragte nach 3,5 Monaten nach: Per Facebook erhielt ich schnell eine Antwort, daß man dies überprüfen wolle... doch nach weiteren 4 Monaten gabs weder ein Abogeschenk, noch eine Antwort!
Also nach knapp 8 Monaten kein Abogeschenk... daß ich überhaupt noch eins bekomme, bezweifle ich!

Meine dritte Ausgabe kam mir dann schon langsam bekannt vor... im Vergleich zu meinen ersten beiden Ausgaben gab es kaum etwas neues und das wurde bei jeder Ausgabe schlimmer.
Das kommt nicht nur mir so vor - viele Leser beschweren sich inzwischen auch auf der Facebook-Seite! Hinzu kommt, daß immer weniger private Fahrzeuge gezeigt werden, dafür aber immer mehr Fahrzeuge von den Tuning-Firmen. Insgesamt wirkt die Zeitschrift wie ein Werbeblatt, das nur nebenbei auch "freundlicherweise" zwei oder maximal drei private Fahrzeuge vorstellt. Angeblich wollen die Leser das so [2].
[1][2] Zitat "mercedes tuner magazin" auf Facebook: " leider verkauft sich das heft stets deutlich schlechter, wenn wir viele privatfahrzeuge zeigen. machen wir ein cover mit brachialen tuner-umbauten, verkauft sich das heft extrem gut."
Wie insgesamt mit den privaten Leuten umgegangen wird, ist zudem nicht besonders professionell!
In meiner erwähnten Mail (bezüglich des Abogeschenkes) benutzte ich "Guten Tag" und "Danke, mit freundlichen Grüßen", wofür "mercedes tuner magazin" offensichtlich keine Zeit hatte. Stattdessen erhielt ich ein kurzes "sehr komisch, habe das polo defintiv verschickt. prüfe das mal!". Nicht mal für korrekte Rechtschreibung scheint Zeit da zu sein - wie auch in sämtlichen Facebook-Antworten (nur die Beiträge sind korrekt geschrieben). 
OK, Rechtschreibung und höfliche Anreden scheinen ja vielen egal zu sein, ich finde jedoch, daß ein seriöses Unternehmen das anders machen sollte! Zumindest ein freundschaftliches "Hallo" und "Du" sollte drin sein!
Aber den Vogel abgeschossen haben die bei folgender Aktion:
Jemand hat sich mit seinem Wagen beworben und das Mercedes-Tuner-Team kam dann mit dem Fotografen zu diesem Leser. Anscheinend lief erst alles gut und dann erschien auf Facebook folgendes von der Mercedes Tuner Redaktion:
Screenshot zum vergrößern anklicken!
Das zog einen recht dicken Shit-Storm nach sich! Der Besitzer des Wagens wusste von all dem nichts, da er kein Facebook hat. Erst später erfuhr er, daß sein Wagen wohl nicht so gut ankam. 
Das mit den 400 km war schlicht gelogen, es handelte sich nur um einen kleinen Umweg und daß der Wagen nicht perfekt glänzte, lag daran, daß der Besitzer bei Regen einige km fahren musste. 
Daß der Wagen an einigen Stellen noch nicht fertig war, war der Redaktion vorher bekannt und das hätte man nicht fotografieren müssen - quasi nur die Schokoladenseite zeigen - das wäre kein Problem gewesen!
Das Auto ist in der entsprechenden Szene übrigens bekannt und bei weitem nicht so schlecht, wie es Mercedes Tuner darstellt! Es ist eben kein Neuwagen von einem kommerziellen Tuner...


Hier einige Meinungen aus dem C-Klasse-Forum zum Mercedes Tuner Magazin und der Situation:
"Mercedes-Tuner... der größte Witzverein der Nation. Mehrmalige Terminabsprachen für Fotos wurden abgesagt. Als ich dann nachgefragt habe was los ist, wurde ich gleich angeschnauzt dass ich nicht so viel Mails schreiben soll und Sie sich melden. Seitdem ist weder eine Mail, noch ein Anruf bei mir angekommen. Das war vor 1 1/2 Jahren."

"Ganz ehrlich, so geht man nicht mit Leuten um, welche den Stoff für ihr Magazin beteitstellen Ich werde und habe dieses Magazin seitdem auch nicht mehr gekauft."

"Ein Schelm wer jetzt denkt, das die kleinen privaten halt nicht so hofiert werden wie die Firmen, die dann vielleicht den Redakteur noch schick einladen und vielleicht noch einen PräsentPressepäckchen überreichen."

" Ich weiß nicht wer sich noch diese Zeitung kauft. 90% vom Inhalt sind Großserien von namhaften Tunern und Werbung für deren Produkte. Echt schade dass es da nix als Alternative gibt, wo mehr Privattuner und dessen Geschichten hervorgehoben werden."

"Einfach eine Frechheit. Dieses Magazin ist ja wohl das allerletzte!!!"

"Sie nehmen ja nichtmal richtig Stellung sondern wiederholen immer wieder die gleichen Floskeln"

"Ich find es einfach nur erbärmlich, für mich sieht es so aus als würden da irgendwelche 12 Jährige in der Redaktion sitzen. Keine gute Rechtschreibung von groß und klein Schreibung haben sie auch noch nichts gehört usw..."

" Jemanden öffentlich so anzuprangern ist wirklich mehr als unprofessionell von dem Magazin, und solch ein Verhalten kann ich absolut nicht nachvollziehen."

"Einfach nur peinlich und unprofessionell vom MT! Für mich nur der letzte Grund das Magazin nicht mehr anzufassen! Egal was da gelaufen ist, das klärt man nicht öffentlich!"

"Wenn die Redaktion sich nicht in jeder Situation wie ein 14 jähriges Mädchen benimmt, der man die Barbie geklaut hat, sollten sie recht schnell merken, dass man die Hand die man füttert nicht beißt und schon garnicht mit Halbwissen um sich wirft."

Über meinen Saufen-CLK wurde natürlich auch schon gesprochen ^^ Während sich viele beschweren, daß in der Zeitschrift immer nur die gleichen Tuningmaßnahmen zu sehen sind, wird jedes zu ausgefallene Tuning aber direkt verteufelt. Ich denke da nicht nur an meinen Mercedes CLK, sondern auch an die ganzen Mercedes-Ratten und andere "ungewöhnliche" Tuningmaßnahmen.
Zu meinem "Saufen-CLK" sagte die Redaktion nur: "die frage ist, ist dein clk überhauot tuning?"
Wikipedia definiert Fahrzeugtuning wie folgt: "Mit Fahrzeugtuning (abgeleitet vom englischen to tune für „(das) Abstimmen“ oder „in Einklang bringen“) bezeichnet man individuelle Veränderungen an Personenkraftwagen, Motorrädern und auch Lastkraftwagen, die dem Zweck dienen, die Leistung oder die Fahreigenschaften zu verbessern oder auch das optische und akustische Design zu ändern."
Kurz: Individuelle Veränderungen an Motor ODER Optik!
Mein CLK ist wohl mehr "individuelles Tuning" als irgendein Breitbau von der Stange... 

Mein Saufen CLK

Gut, am Motor hab ich nichts verändert, ich hab nur ne LPG-Anlage nachrüsten lassen (was für viele ja schon zu viel des Guten ist). Das optische Tuning ist eindeutig vorhanden, wenn auch anders, als man es sonst in der Tuningszene kennt ;) 
Offiziell beworben habe ich mich für das Magazin übrigens nicht - das habe ich auch nicht vor!  

Abschließende Worte:
Liebes Mercedes-Tuner-Team! Mein Bericht soll Euch nicht schaden oder Euren Ruf ruinieren - das schafft Ihr schon ganz alleine ;) Ich möchte nur meine Meinung kund tun, die auf Eurer Seite ja komplett ignoriert wird (von mir und anderen).
Es kann nicht sein, daß Euer Titelblatt zum größten Teil als Werbeträger dient und daß die meisten Leser das sehen wollen. Die Fahrzeuge der kommerziellen Tuner sind chic, ja sie gefallen mir, aber ich gebe doch kein Geld für solche Werbung aus, die ich auf den Herstellerseiten kostenlos sehen kann, bzw. die entsprechenden Prospekte kostenlos bekomme.
Hier mal ein paar Verbesserungsvorschläge:
- Seid zu den Lesern freundlicher und generell professioneller im Umgang!
- Achtet darauf wie Ihr auf Facebook schreibt (Rechtschreibung, Anreden usw.)!
- Reduziert die Werbung und bringt mehr private Fahrzeuge (50:50 wäre ein Anfang)!  
- Traut Euch auch mal was anderes/ausgefallenes zu zeigen (nein, ich mein damit nicht mein Auto)!

Mein Abo läuft bald aus und wenn sich nichts ändert, dann werde ich ganz sicher keine Zeitschrift mehr kaufen! Aber ich behalte das ganze im Auge und vielleicht ändert sich ja doch noch was... 
Ich glaube jedoch, daß es diese Zeitschrift nicht mehr lange geben wird, wenn es so weiter geht.