Freitag, 9. März 2018

Meine Erfahrung mit "Schneider Automobile" in Essen

Ich habe mir am 29. Januar 2018 ein neues Auto gekauft: einen Smart Fortwo Baureihe 451 mit 71 PS! Da ich die Schnauze von alten Ranzkarren voll hatte, sollte es diesmal ein etwas jüngeres Auto werden, mit Gewährleistung von einem Händler und einer extra Gebrauchtwagengarantie, dazu frischen TÜV und ein gepflegtes Scheckheft.
Ich hab einen Smart von August 2013 mit nur 51.000 km gefunden, den ich mir dann schließlich kaufte. Und zwar bei diesem Autohändler:

Schneider Automobile 
Hülsenbruchstraße 1-5
45326 Essen
(Inhaberin Vivien H. Andratzek*)
*) Die Inhaberin habe ich nie angetroffen, der Verkauf und
 der gesamte Kontakt verlief über den Verkaufsleiter Herrn Volker Peschanel.

Der Kontakt verlief anfangs problemlos: Mails wurden schnell beantwortet und telefonieren war auch kein Problem. Ich fuhr schließlich zu dem Händler um mir den Wagen anzuschauen. Der Laden besteht aus einem Bürocontainer, der auf einem Parkplatz steht - das sehe ich nicht mal negativ!
Problematisch sah ich eher die falschen Angaben, die in der Anzeige standen: Der Smart war als "edition whiteshade" angegeben, was jedoch nicht der Fall war, die angegebene Servolenkung gab es auch nicht... das machte aber nichts, da das Gesamtangebot trotzdem gut war.
Der Smart war zwar als Scheckheft gepflegt angegeben, jedoch fehlte das Scheckheft... das ließ ich später in einem Smart Center überprüfen - das mit dem Scheckheft stimmte, es wurden immer alle Inspektionen gemacht.
Etwas ärgerlicher fand ich jedoch, daß die in der Anzeige groß angepriesene Gebrauchtwagengarantie 280 Euro extra kosten sollte! In der Anzeige hatte es den Anschein, als wäre diese Garantie inklusive. Inzwischen schreibt der Verkäufer in die Anzeigen, daß diese Garantie extra kostet.

 Sonderedition falsch, Servolenkung falsch, Garantie falsch, Scheckheft verloren

Ich habe mir den Wagen genau angeschaut, eine Probefahrt gemacht und schließlich einen Preis für das Auto inkl. Garantie und neuen TÜV ausgehandelt. Gekauft!
Ich bin erst mal nur mit den Papieren nach Hause, habe den Wagen angemeldet und bin dann einige Tage später zurück zum Händler, um den neuen TÜV dort machen zu lassen und den Wagen dann mit zu nehmen.
Wir sind zusammen rüber zum TÜV gefahren und dort wurde der Smart ordentlich unter die Lupe genommen... als der Smart dann oben auf der Bühne stand, sprang es mir plötzlich derbe ins Auge:


Eine riesige Delle in der Tridion-Zelle! Die Delle ist so sauber und so ungewöhnlich geformt, daß die eigentlich niemanden auffällt, außer man erwähnt eine Beule explizit. Zuvor bei der Besichtigung... nichts gesehen!
Da der Händler auch total überrascht getan hat, stellte sich die Frage, ob diese Delle nicht evtl. in den Tagen zwischen Besichtigung und TÜV auf dem Gelände des Händlers verursacht wurde.
Der Händler versprach mir, daß er einem Beulendoktor Fotos von der Beule zeigen wollte und sich dann kümmern wollte... Das war am 29.1. und am 2.2. erhielt ich die letzte Mail vom Händler, in der er sein Vorhaben noch mal bestätigte.

Von da an ging das Affentheater los!
Es wurde nicht mehr eine Mail beantwortet, die telefonische Erreichbarkeit sank gegen Null und ich wurde nur noch vertröstet und hingehalten.
Es ging die ersten Tage los mit "oh, ich habe Dich vergessen, ich mache das Montag" , ging über in "ich war krank", bis hin zu "ich melde mich die Tage".
Der Händler wollte ursprünglich dem Beulendoktor Fotos zeigen, dann hieß es, daß wir gemeinsam mit dem Smart zum Beulendoktor fahren müssen. Es vergingen Wochen...

Zwischenzeitlich bin ich zu einem Smart Center gefahren, wo die Beule genauer angeschaut wurde. Das Ergebnis: Keine Chance das zu reparieren, das gesamte Teil muß ausgetauscht werden, was etwa 4000 bis 5000 Euro kosten sollte. Also quasi ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Dies teilte ich dem Händler per Mail mit, weil er telefonisch mal wieder nicht zu erreichen war, doch er ignorierte dies komplett.
Im Smart Center teilte man mir zudem mit, daß die Beule bereits bei der letzten Inspektion 2017 vorhanden war. Der Händler hat also sehr wahrscheinlich von der Beule gewusst - nicht ohne Grund gab es in der Anzeige kein Foto von der Fahrerseite.

Wieder einige Zeit später haben wir es tatsächlich geschafft einen Termin für den Beulendoktor zu vereinbaren - zum 5.3., also exakt 5 Wochen nachdem die Beule entdeckt wurde. Wenige Stunden vor dem Termin teilte mir der Händler mit, daß ich da alleine hinfahren sollte... Also 5 Wochen Theater völlig umsonst!
Ich führ also alleine (mit meiner Freundin) zum Beulendoktor, dieser kam aus seinem Büro und sagt noch in der gleichen Sekunde "da kann ich gar nichts machen". Das zum Thema, daß der Händler dem Beulendoktor ein Foto senden wollte..,. hätte er das gemacht, hätte man sich direkt das ganze Theater sparen können! Aber hey, was sind schon 5 Wochen Theater, unzählige Telefonate, noch viel mehr erfolglose Anrufversuche und nutzlose, stundenlange Autofahrten für nichts und wieder nichts? Ist ja nur meine Freizeit und mein Sprit...

Noch beim Beulendoktor rief ich den Händler an und teilte ihm die Nachricht mit... das wollte er erst nicht wahr haben und fing dann damit an, daß man die Beule ja lackieren könnte... hä? Es ist eine Beule, kein Lackschaden!
Ich erklärte dem Händler, daß man an der Beule nichts reparieren kann und daß ein Austausch des Teils einfach zu teuer ist. Es bleibt einem also nichts anderes übrig, als die Beule da zu lassen...
Allerdings habe ich nun einen Unfallwagen mit einem nicht reparierten Schaden! Ich bat den Händler daher um eine Teilerstattung. Der Händler wollte sich das überlegen, ich sollte ihn am nächsten Tag anrufen...

Am nächsten Tag versuchte ich mehrmals den Händler anzurufen und ich schickte ihm zusätzlich eine SMS. Keine Reaktion! Am übernächsten Tag das gleiche Spiel... nicht zu erreichen und keine Reaktion. Nach drei Tagen rief ich ihn schließlich mit einer anderen Nummer an - erwischt!
Er fing wieder damit an, daß man die Beule doch lackieren könnte... den Sinn daran versteh ich bis jetzt nicht! Ich sagte noch mal, daß ich einen Unfallwagen von ihm gekauft habe und daß ich den Wertverlust entsprechend erstattet haben möchte, er wollte sich doch Gedanken machen. Nein, er wüsste nicht was er machen sollte und versteht nicht wo mein Problem wäre: Die Beule sieht man kaum und der Wagen würde ja problemlos fahren.
An der Stelle habe ich es aufgegeben! Nach 5 Wochen und 3 Tagen um den heißen Brei herum reden, Hinhalterei und schlichter Verarscherei habe ich erkannt, daß ich da einfach nicht weiter komme!

Und noch was nebenbei: Die Heckscheibenheizung ist auch teilweise defekt! Das wäre ein Fall für die Gewährleistung, aber auch das wurde trotz mehrmaliger Nachfrage konsequent ignoriert!
Eigentlich ein Fall für den Anwalt...


Fazit:
Einerseits habe ich jetzt einen Unfallwagen, der quasi ein wirtschaftlicher Totalschaden ist, andererseits ist das nur ein optischer Mangel, technisch ist der Smart einwandfrei.
Klar ist es vor allem meine Schuld, daß ich die Beule bei der Besichtigung nicht gesehen habe, andere sehen diese Beule auch nicht (zumindest die wenigsten).
Die Vertuschung, die Hinhalterei, das ewig lange hinauszögern und das sinnlose hin und her über 5 Wochen hätte aber nicht sein müssen! Der Händler hätte direkt am ersten Tag jede Form von Kulanz ganz einfach ablehnen können, oder einfach drauf eingehen können und das Problem vernünftig lösen können.
Kaum hat er das Geld in der Tasche gehabt, wurde der "Kundenservice" auf das unterste Niveau herab gesetzt - schlimmer geht es kaum!
Es ist wie viele sagen: Diese "Fähnchenhändler" sind nur auf den schnellen Gewinn aus und interessieren sich null für den Kunden.
Meinen nächsten Smart (irgendwann in ferner Zukunft) werde ich in einem Smart Center kaufen, dort ist man noch an Kundenzufriedenheit und Kundenbindung interessiert!
Nie wieder Fähnchenhändler und erst recht nicht "Schneider Automobile" in Essen!



Mittwoch, 24. Januar 2018

Meine gesamte Fahrzeug-Historie seit 1998 (letzte Aktualisierung: 01/18)

Mich wundert es selbst, daß ich noch nie irgendwo alle meine Fahrzeuge aufgelistet habe... Das hole ich jetzt mal nach!

Die Zeiten, von wann bis wann ich das jeweilige Fahrzeug hatte, musste ich größtenteils mühselig im Internet nachforschen (alte Forenbeiträge, alte Blogeinträge usw.), weil ich für die älteren Fahrzeuge keine Unterlagen mehr habe und ich mich auch nicht mehr genau erinnere. Daten bei denen ich mir nicht ganz so sicher bin, sind mit "ca." angegeben. Insgesamt stimmen die Daten aber recht genau.


Suzuki GZ 125 Marauder (09/1998 - ?2003?):
Mein aller erstes Fahrzeug war ein Motorrad - eine Suzuki GZ 125, welche ich nagelneu vom Händler kaufte. Ich glaub sie kostete etwa 5500 DM. Mit dem Motorrad war ich als 17 Jähriger fast so was wie ein Held, denn die anderen Kollegen hatten "nur" 25er Mofas oder 50er Roller, wenn überhaupt.

So sah meine Marauder auch aus, allerdings habe ich kein eigenes Foto zur Hand!
Bildquelle: www.wikipedia.org

Meine Marauder war auf 80 km/h gedrosselt, weil ich noch keine 18 Jahre alt war, hatte zusätzlich eine Sissybar (kleine Rückenlehne für den Mitfahrer) und Ledertaschen.
Ich war mit dem Motorrad lange Zeit sehr zufrieden, sie fuhr sehr schön, war zuverlässig und hat optisch ordentlich was her gemacht. Wie lang ich die gefahren habe... ich hab echt keine Ahnung! Erinnere mich einfach nicht :( Es waren aber sicherlich 4 Jahre oder mehr.
Später hatte ich keine Garage mehr, das Motorrad stand dann immer draußen, vergammelte deswegen langsam und weil ich eh nicht mehr so viel fuhr, verkaufte ich die Marauder.


Baotian 50er Chinaroller (ca. 12/2007 - 03/2011):
Nach einigen Jahren ohne Motorrad, entschied ich mich wieder für einen Neukauf: Ein 50er Chinaroller von eBay, neu für rund 670 Euro inkl. Lieferung.

Der Chinaroller mit schwarzen Fell

Ich hatte den Roller etwa 3,5 Jahre, bin in der Zeit aber nur rund 1200 km gefahren.
Grund: Der Roller war ständig kaputt und lief sehr unzuverlässig! Schon in den ersten Monaten gab es schwere Defekte und nach kurzer Zeit hatte ich den halben Kaufpreis noch mal in Ersatzteile gesteckt.
Ich musste den Roller mehrfach auseinander gebaut, wobei die billige Karosserie mehrere Risse und Brüche erlitt - daraufhin verkleidete ich den Roller mit schwarzen Kunstfell, um die defekte Karosserie zu verstecken :D Sah echt geil aus!
Schließlich verkaufte ich den Roller als völlig defektes Bastlerobjekt für rund 120 Euro.


Daelim Daystar VL 125 (ca. 06/2008 - 09/2010):
Weil ich schon recht früh mit dem Chinaroller unzufrieden war (wegen den Defekten und wegen der geringen Leistung), wollte ich noch ein 125er Motorrad dazu kaufen. Ich entschied mich für eine gebrauchte Daelim Daystar VL 125 für rund 1000 Euro.



Im Gegensatz zur Marauder wirkte die Daystar viel wuchtiger und sie hatte einen zusätzlichen Kickstarter - prima, wenn man mal länger nicht fuhr und die Batterie schlapp machte!
Die meiste Zeit lief die Daystar recht zuverlässig, aber es gab zwischendurch immer wieder Problemchen, die sich aber meistens in Grenzen hielten. Irgendwann war der elektrische Starter hinüber, was dank des Kickstarters nicht so schlimm war, aber es gab dann auch noch Probleme mit der CDI, die ich alleine nicht lösen konnte.
Unterm Strich dennoch ein gutes Motorrad, womit ich zufrieden war!


Piaggio X9 125 (05/2009 - 04/2011):
Die Probleme mit dem Chinaroller waren gigantisch und die Daelim fiel auch immer öfter aus... also kaufte ich mir einen "Maxiroller" von einem Händler - eine Piaggio X9 125. Ich hatte also eine Zeit lang drei Fahrzeuge vor der Tür stehen :D
Die X9 war etwas teurer, dafür in einem guten Zustand und mit Garantie. Ich wollte einfach was zuverlässiges!

 Meine Piaggio X9 mit großen Topcase

Die X9 war wirklich super, es machte riesen Spaß damit zu fahren! Der Roller war groß und hochwertig und die meiste Zeit auch sehr zuverlässig. Nachdem die 12 Monate Garantie abgelaufen waren, begannen jedoch die Probleme... riesen Probleme: Der Zylinder machte Probleme -.-
Außerdem gab es an allen anderen Ecken auch noch Probleme, die sich alle zusammen auf rund 1200 Euro beliefen. Irgendwann verkaufte ich dann dieses Fass ohne Boden... selbstverständlich mit ordentlich finanziellen Verlust -.- Toller Roller, leider mit zu vielen Defekten. 


Opel Vectra B 2.2 DTI Caravan (07/2011 - 11/2012):
Im August 2011 machte ich endlich meinen Führerschein Klasse B und kaufte mir schon vor der Prüfung einen Opel. Eigentlich sollte es ein Opel Omega mit einem 2,5 Liter Diesel werden, aber das hat sich leider nicht ergeben. Es wurde recht kurzfristig ein Opel Vectra B 2.2 DTI Caravan Baujahr 2001.

 Mein Vectra im Originalzustand kurz nach dem Kauf...

...und später kurz vor dem Verkauf

 Heckansicht
Der Vectra wurde schnell umgestaltet: Angefangen mit "normalen" Dingen wie Sportauspuff, getönte Scheiben, MP3-Radio und blaue Innenbeleuchtung, aber auch "unnormale" Dinge wie verschiedene, auffällige Aufkleber: "Saufkommando Einsatzleitung" - der Vorläufer meines Saufen-CLK! Wie ich überhaupt darauf kam? Echt keine Ahnung... war ne Schnapsidee :D Auf dem Heck stand dann noch "Spießer" und "Nur Steuerhinterzieher fahren Oberklasse".
Der Vectra hat Spaß gemacht und der 125 PS Diesel hat ganz gut gezogen. Unterm Strich war der Vectra aber ein Fehlkauf: Erst kam ein teurer Turboschaden, dann erlitt der Wagen einen großen Wertverlust wegen den neu eingeführten Umweltzonen (der Vectra hatte nur eine gelbe Plakette). Ich verkaufte den Vectra daher vorzeitig mit reichlich Verlust.


Suzuki GS 500 (08/2011 - 09/2012):
Ich machte im August nicht nur den Autoführerschein, sondern auch den großen Motorradführerschein Klasse A. Ich holte mir eine Suzuki GS 500!
Ich fand das Motorrad sehr schön und es machte mächtig Spaß :)

Meine "große" Suzuki kurz nach der Abholung

Leider hatte die GS 500 auch wieder große Probleme, die hatte für ein Motorrad aber auch mächtig viele 75.000 km gelaufen und war 20 Jahre alt... Gleich zwei mal blieb ich mitten auf der Autobahn mit einer Panne liegen. Beim ersten mal Probleme mit der Benzinzufuhr, bzw. mit den Benzinleitungen, beim zweiten mal Probleme mit der gesamten Elektrik.
Ich bekam die Probleme nie richtig in den Griff und verkaufte die GS 500 als Bastelfahrzeug - zum Glück ohne finanziellen Verlust, da ich das Motorrad sehr günstig ersteigerte.


Mercedes CLK 320 (11/2012 - 06/2017):
Eigentlich wollte ich mir als Nachfolger für meinen Vectra einen Opel Vectra C 3.0 CDTI holen, aber die Sache mit dem Turboschaden und der Umweltzone brachte mich vom Diesel ab. Ich wollte unbedingt 6 Zylinder und tendierte dann zum Coupe statt zum Kombi - also wurde es ein Mercedes CLK 320. Alternativ standen noch der Opel Calibra und das Peugeot 406 Coupe in der engeren Auswahl.

Der Saufen-CLK vor der Folierung und ein sehr aktuelles Foto

Erst 8 Monate nach dem Kauf rüstete ich den Wagen auf LPG um (siehe hier), da er doch weniger verbrauchte, als ich befürchtete (unter 10 Liter, statt über 12 Liter). Den Umbau bereue ich bis heute nicht und die Anlage hat sich längst amortisiert!
Die Polizei-Look-Folierung erfolgte dann ebenfalls im August 2013 (siehe hier), welche ich ebenfalls bis heute nicht bereue :D
Ich war mit dem CLK überaus zufrieden! In den rund 4,5 Jahren gab es nur einen Ausfall wegen eines 50 Euro teuren Sensors, ansonsten nur die üblichen (aber teuren) Verschleißteile.
Ich habe den CLK verkauft, weil ich was kleineres und günstigeres haben wollte. Außerdem wollte ich mal wieder ein neues Projekt anfangen.


Piaggio TPH 50 (04/2013 - 01/2014)
Rund zwei Jahre hatte ich kein Motorrad oder Roller, dann holte ich mir einen Piaggio TPH 50.


Was soll ich sagen? Hab den schon leicht defekt gekauft, er war dann noch defekter als gedacht, ich hab lange versucht ihn zu reparieren, hab entnervt aufgegeben und ihn mit leichten Verlust wieder verkauft. Schöner Roller, leider bin ich ihn nie richtig gefahren...


Yamaha XV 250 (2/2014 - 8/2014):
Knapp ein Jahr hielt ich es ohne Motorrad aus, dann holte ich mir wieder einen kleinen Chopper. Die Yamaha XV 250 war total super, ich habe sie auch fleißig umgestaltet (siehe auch hier), aber der Spaß hielt nicht lange an...

Meine tolle Yamaha im Ratlook

Nach gerade mal 6 Monaten wurde meine Yamaha geklaut! Sie wurde zwar wieder gefunden, war aber so ramponiert, daß es ein finanzieller Totalschaden war. Die Versicherung zahlte, so kam ich zumindest ohne finanziellen Schaden davon.
Trotzdem sehr traurig :( Das Motorrad war toll!


VW T4 VR6 (10/2014 - 12/2014):
Ich wollte einen Zweitwagen haben, irgendwas womit man campen kann. Ich schwankte zwischen Jeep Grand Cherokee und VW T4 - schließlich entschied ich mich für den T4, weil der größer und günstiger war. Eigentlich wollte ich einen Diesel, aber ich ersteigerte dann einen "günstigen" VW T4 VR6 mit LPG-Anlage.

Man beachte das geile Nummernschild!

Ich wollte den zum Camper umbauen, den optisch schön bescheuert aufmöbeln und damit dann zu verschiedenen Festivals und in den Urlaub fahren. 
Meine Veränderungen: Anderer Kühlergrill, auffällige Beschriftungen, großer Dachkorb und im Innenraum ein paar kleine Veränderungen.
Leider entpuppte sich der T4 sehr schnell als fataler Fehlkauf:
Tachostand manipuliert, Steuerkette und Getriebe defekt... Der T4 wurde mit einem Verlust von rund 4000 Euro verkauft -.- Das Ersparte von ca. 20 Monaten einfach futsch!


Pegasus Express 50 (08/2015 - 03/2016): 
Ich wollte mal wieder was zum umgestalten haben und kaufte einen Roller in einem augenscheinlich guten Zustand: Einen Pegasus Express 50 - ein Pizzaroller!

Mein Pizza-Roller vorher und nachher

Besichtigung, Probefahrt und Heimfahrt verliefen noch problemlos, aber am nächsten Tag  sprang der Roller nicht mehr an. Wieder mal wurde mir ein schwerer Defekt verschwiegen! Ich mach es kurz: in 8 Monaten hab ich es nicht geschafft den Roller vernünftig zum Laufen zu bringen - trotz der Hilfe meines Nachbars, der sich mit Rollern sehr gut auskennt und der mir tatkräftig geholfen hat.
Aus dem roten Roller sollte ein "Zombie-Hunter-Roller" werden. Ich hatte den Roller bereits matt grün lackiert und es sollte noch weitere Deko in Form von Deko-Waffen und Deko-Stacheldraht folgen... aber so weit kam es eben nicht mehr.
Ich habe den Roller als defekt und mit leichten, finanziellen Verlust verkauft.


Nissan Micra K11 (05/2017 - 01/2018):
Ich hatte den Mercedes CLK mit 3,2 Litern Hubraum und 218 PS verkauft und mir stattdessen einen Nissan Micra mit 1 Liter Hubraum und 54 PS von 1994 gekauft :D Nicht weil ich musste, weil ich plötzlich arm war oder so, sondern weil ich es wollte. Und ich bereue es nicht! Der Micra hat Automatik, das reicht mir an Luxus. Natürlich wurde der Micra schnell "individualisiert": schwarzer Tafellack, matt grüne Akzente, Weinkisten auf dem Dach und wieder ein Flaggenhalter.


Nach 9 Monaten hab ich den Micra wieder verkauft... ich muß mir einfach eingestehen, daß ich zwei linke Hände habe und keinerlei Talent als "Mechaniker" habe. Ich hab die einfachsten Dinge nicht hinbekommen und musste für jeden noch so kleinen Furz in die Werkstatt - das macht bei so einem alten Auto einfach keinen Sinn! Ich brauch ein recht neues Fahrzeug, wo man nicht ständig dran basteln muß und deswegen entschied ich mich für einen jungen Smart Fortwo :D
Der Micra hat Spaß gemacht, war kein schlechtes Autos und das mit dem Tafellack war auch ganz cool... aber als völlig talentfreier Schrauber hat das einfach keinen Sinn!


Honda Vision 50 (08/2017 - 01/2018):
Da mein Nissan Micra nicht mehr der Jüngste ist, ich mich nicht 100%ig auf ihn verlassen kann und er gut 7-8 Liter verbraucht, wollte ich was wirklich zuverlässiges und sparsames als Zweitfahrzeug. Schließlich sollte es wieder ein günstiger 50er Roller und ich entschied mich für eine Honda Vision 50. Und zwar entschied ich mich für einen nagelneuen Roller, da ich zuvor so viel negative Erfahrung mit gebrauchten Fahrzeugen gemacht habe. Diesen Vision 50 bekam ich inkl. Topcase für günstige 1840 Euro! Einziges Manko: Er hat nur noch 22 statt 24 Monate Garantie (so ne Zulassungs-Statistik-Sache), hat aber 0 km auf dem Tacho und war gut 400 Euro günstiger als gelistet.


Ich bin den Roller nur knapp 6 Monate und knapp 900 km gefahren (da ich mir die Honda Forza 125 kaufte), dennoch halte ich diesen Roller für den besten 50er Roller, den ich je gefahren bin! Preisleistung ist super, der Verbrauch von nur knapp 2,5 Litern ist sensationell und er fährt sich einfach prima!
Da der Roller fast neu und im originalen Zustand war, fiel der Wertverlust angenehm niedrig aus.


Honda Forza 125 (01/2018 - heute):
(folgt in Kürze)

Smart Fortwo (01/2018 - heute):
(folgt in Kürze)